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Die Kunst des Talent Managements: Was es braucht, um die besten Mitarbeitenden zu finden und zu halten

Die Kunst des Talent Managements: Was es braucht, um die besten Mitarbeitenden zu finden und zu halten

In der heutigen Unternehmenslandschaft hat sich das Talent Management als entscheidender SchlĂĽsselfaktor fĂĽr langfristigen Geschäftserfolg herausgestellt. Die Kunst des Talent Managements umfasst eine breite Palette von Strategien, Praktiken und Prozessen, die darauf abzielen, nicht nur qualifizierte Mitarbeitende – sogenannte «skilled workers» – zu finden, sondern sie auch langfristig zu binden und weiterzuentwickeln. Dabei spielt die Identifizierung von individuellen Fähigkeiten, das Schaffen einer positiven Arbeitskultur und die gezielte Förderung des Mitarbeiterengagements eine zentrale Rolle. In diesem Artikel erläutern wir die wichtigsten Aspekte des Talent Managements und zeigen auf, welche SchlĂĽsselkomponenten erforderlich sind, um die besten Mitarbeitenden nicht nur zu rekrutieren, sondern auch langfristig zu motivieren und an das Unternehmen zu binden.

Was ist Talent Management: Nur ein Schlagwort oder steckt mehr dahinter?

Talent Management klingt sehr vielversprechend, doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Geht es lediglich um einen Hype oder steckt tatsächlich eine nachhaltige und bedeutsame Strategie dahinter? Laut Heyse & Ortmann (2008) versteht man unter Talent Management die Gesamtheit von personalpolitischen Massnahmen, die in einem Unternehmen zu einer langfristigen Sicherstellung der Besetzung von wichtigen Rollen und Funktionen führen. Das Talent Management unterscheidet sich vom Human Ressource Management, indem es sich auf rare Zielgruppen richtet, die für den Unternehmenserfolg besonders wichtig sind. Es umfasst die Identifikation und Förderung von Fähigkeiten, auch bekannt als Talente.

Was ist ein Talent?

Ein Talent – im Kontext des Talent Managements – bezieht sich auf individuelle Fähigkeiten, Begabungen und Potenziale von Mitarbeitenden, die einen signifikanten Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten können. Diese Talente können sowohl angeborene Fertigkeiten als auch erworbenes Fachwissen umfassen und sind entscheidend für die Entwicklung, Motivation und Bindung von Mitarbeitenden.

Manchmal wird auch über «skilled» und «unskilled worker» gesprochen. Der Unterschied zwischen «skilled» (mit entsprechender Ausbildung) und «unskilled workers» (ohne entsprechende Ausbildung) bezieht sich auf die individuellen Fähigkeiten, die für die erfolgreiche Ausführung bestimmter Aufgaben oder Berufe erforderlich sind. Im Vergleich zu «unskilled workers», verfügen «skilled workers» über die nötigen Fachkenntnisse oder Berufserfahrungen, um diese Aufgaben erfolgreich durchzuführen.

Bild mit 3 Kreisen, in denen unterschiedliche Personen zu sehen sind

Wie Talent Management den Unternehmenserfolg beeinflusst

Eine gezielte und strategische Herangehensweise im Talent Management ermöglicht den Aufbau einer positiven Unternehmenskultur und steigert somit die Unternehmensinnovation. Durch eine kluge Auswahl und gezielte Förderung von Talenten entsteht eine gute Arbeitskultur, in der Zusammenarbeit und Austausch gefördert wird. Diese positive Atmosphäre stärkt die Mitarbeiterbindung und reduziert die Fluktuation. Sie fördert Kreativität und ermutigt die Mitarbeiter, neue Ideen einzubringen und etablierte Prozesse zu hinterfragen. Dies ermöglicht es Ihrem Unternehmen, flexibel auf Veränderungen im Markt zu reagieren und dadurch Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Für ein erfolgreiches Talent Management ist eine gut durchdachte Strategie notwendig, welche in den nächsten Abschnitten genau erläutert wird.


Talent Management-Strategie: Der Weg zur optimalen Nutzung von Talenten

Die Talent Management-Strategie ist der übergeordnete Plan eines Unternehmens, um die besten Talente zu gewinnen und sie danach in ihrer Entwicklung zu fördern, um eine langfristige Bindung zu gewährleisten. Diese umfassende Strategie beinhaltet die präzise Definition konkreter Ziele, Wertvorstellungen und nötiger Schritte, um diese Ziele zu erreichen. Die Strategie definiert, auf welche Weise das Talent Management in die Gesamtvision des Unternehmens eingebunden wird.

Ziele und Wertvorstellungen festlegen

Talente können dann optimal genutzt werden, wenn sie die Ziele des Unternehmens verfolgen und die Werte des Unternehmens vertreten. Daher ist es wichtig, als Unternehmen klare Ziele und Wertvorstellungen zu definieren, die als Leitfaden für die individuelle und kollektive Arbeit der Talente dienen. Dies fördert die Effizienz und Effektivität ihrer Beiträge und trägt zu einer positiven Unternehmenskultur bei, in der alle Mitarbeitenden ihre Fähigkeiten zum Wohl des Unternehmens einsetzen. Ein Beispiel hierfür ist ein innovatives Technologieunternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, nachhaltige Lösungen für Energieeffizienz zu entwickeln. Das Unternehmen legt grossen Wert auf Umweltfreundlichkeit, soziale Verantwortung und technologischen Fortschritt. Folglich ist es wichtig, dass auch die beschäftigten Talente diese Ziele und Wertvorstellungen vertreten – und dies beginnt bereits im Anstellungsprozess. Neue Mitarbeitende sollten folglich nicht nur über die erforderlichen Qualifikationen verfügen, sondern auch die Werte und Überzeugungen des Unternehmens teilen. Dies ist natürlich für bestehende Mitarbeitenden genauso wichtig. Um diese zu verinnerlichen und damit zu festigen, sollte mittels interner Kommunikation kontinuierlich darüber informiert werden.


Gestaltung des Talent Managements: Ein Einblick in den Prozess

Talent Management-Prozesse sind wie eine gut organisierte Abfolge von Schritten, die Unternehmen dabei helfen, ihre Talentstrategie in die Tat umzusetzen. Diese Prozesse decken verschiedene Bereiche ab, darunter die Identifikation von Bedarf, das Anziehen von Talenten, ihre reibungslose Integration in das Unternehmen, die Förderung ihrer Fähigkeiten, Leistungsüberprüfungen, die Vorbereitung möglicher Nachfolger und die Schaffung einer attraktiven Arbeitsumgebung, um die Talente langfristig zu binden. In den folgenden Abschnitten erklären wir detailliert, wie dieser Prozess Schritt für Schritt umgesetzt werden kann.

Talentplanung: Identifikation von Bedarf, strategische Planung und Zielsetzung

Im ersten Schritt des Talent Management-Prozesses ist es wichtig, dass Unternehmen sorgfältig analysieren, welche spezifischen Qualifikationen und Kompetenzen in zukĂĽnftigen Positionen benötigt werden. Ein Unternehmen im Gesundheitswesen könnte beispielsweise bei der internen Analyse feststellen, dass fĂĽr die zukĂĽnftige Entwicklung verstärkte Fachkenntnisse im Bereich medizinische Bildverarbeitung und mehr Pflegepersonal erforderlich sind. In der Folge wird es fĂĽr das Unternehmen essenziell, die zukĂĽnftigen Anforderungen an das Talentmanagement zu konzipieren und zu definieren. Speziell im Gesundheitswesen gewinnt die präzise Formulierung dieser Anforderungen an Bedeutung. Die Talentplanung, beziehungsweise die Zielsetzung, auch als „Goal Setting“ bezeichnet, stellt sicher, dass klare Ziele und Richtlinien fĂĽr die Talente definiert werden.

Sourcing & Talent Acquisition: die besten Talente finden und gewinnen

Nachdem die Identifikation, die Planung und die Zielsetzung klar definiert wurden, liegt der Fokus nun darauf, die besten Talente aufzuspüren und von sich zu überzeugen. Hierbei bieten sich unterschiedliche Ansätze der Talentsuche und Rekrutierung an. Traditionell werden offene Positionen über Stellenanzeigen in Zeitungen oder Online-Jobbörsen beworben, wobei Bewerber die Möglichkeit haben, sich direkt zu bewerben. Zudem können Personaldienstleister und Agenturen als Vermittler zwischen Unternehmen und Kandidaten dienen, indem sie eine Vorauswahl treffen und geeignete Bewerber präsentieren. Die Nutzung von sozialen Medien, insbesondere Plattformen wie LinkedIn, ermöglicht es Unternehmen, direkt mit Fachleuten in Kontakt zu treten und Beziehungen aufzubauen. Karrieremessen schaffen eine Plattform für direkte Interaktion zwischen Unternehmen und Kandidaten. Ebenso können Unternehmen Talentpools aufbauen, um potenzielle Kandidaten für zukünftige Gelegenheiten zu identifizieren.

Bild mit 3 Kreisen, bei dem der Teile des Rekrutierungsprozess dargestellt werden

Rekrutierung & Selektion: Auf dem Weg zur optimalen Unternehmensstärkung

Eine effektive Rekrutierung und Selektion baut auf den vorherigen Prozessschritten auf und bildet das Fundament für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Bei der Rekrutierung und Selektion von Talenten steht im Mittelpunkt, Kandidaten mit den optimalen Fähigkeiten und Qualifikationen für eine spezifische Position zu identifizieren. Die Rekrutierung soll weder zu kurz noch zu lange dauern. Zu kurze Auswahlverfahren bringen die Gefahr mit sich, dass die neuen Mitarbeitenden nicht optimal für die Position geeignet sind. Zu lange Auswahlverfahren können potenzielle Talente abschrecken, denn sie könnten sich in der Zwischenzeit für andere Gelegenheiten entscheiden. Zudem besteht die Möglichkeit, dass ein zu intensiver Auswahlprozess die Geschwindigkeit des Anstellungsprozesses beeinträchtigt. Diese Gefahr unterstreicht die Bedeutung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen einer gründlichen Selektion und einer effizienten Anstellung. Zudem ist es beim Prozess der Rekrutierung und der Selektion wichtig potenzielle Mitarbeitende vor der eigentlichen Anstellung näher kennenzulernen.

Onboarding & Integration: Der SchlĂĽssel der optimalen EinfĂĽhrung

Während des Onboardings können neue Mitarbeitende dank einem entsprechenden Einführungsplan, der Schulungen, Teamvorstellungen und praktische Aufgaben beinhaltet schnell produktiv werden und sich in das Team integrieren. Ein guter Start ist für neue Mitarbeitende und das Unternehmen gleichermassen wichtig. Um Mitarbeitende früh zu binden, sollte mit dem Onboarding ein passendes Konzept entwickelt werden. Ein optimaler Onboarding-Prozess fängt üblicherweise mit der Einführung an. Die Einführungsphase beginnt mit der Vertragsunterschrift und endet nach der Probezeit. Im Onboarding geht es darum, neue Mitarbeitende strukturiert mit ihren Aufgaben sowie gängigen Prozessen vertraut zu machen, ihnen die Unternehmenskultur näher zu bringen und sie anderen Mitarbeitenden vertraut zu machen.

Performance Messung: Analyse & Auswertung

Nachdem Mitarbeitende den erfolgreichen Rekrutierungs- und Onboarding-Prozess durchlaufen haben und bereits über einen längeren Zeitraum im Unternehmen integriert sind, tritt die Phase der Performance-Messung ein. Eine präzise Analyse und Bewertung der Leistung ist von zentraler Bedeutung, um wertvolle Erkenntnisse über die Effektivität von Prozessen und Mitarbeitenden zu gewinnen. Durch eine gründliche Leistungsmessung können gegebenenfalls Massnahmen ergriffen werden, die Stärken hervorheben und Entwicklungsbereiche identifizieren. Dies gelingt zum Beispiel durch Selbsteinschätzungen, oder auch Gesprächen mit Vorgesetzten. Zudem können sogenannte interne Key Performance Indicators (KPIs) die Verkaufszahlen, den Service, die Kenntnisse oder Ziele hervorheben. Sie zeigen auf, ob Ziele erreicht wurden, oder welche Massnahmen ergriffen werden müssen, um Ziele zu erreichen.

Methoden & Talententwicklung: Effektive Ansätze

Die Implementierung effektiver Methoden und die gezielte Förderung von Talenten sind grundlegend für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Durch gezielte Schulungen, Weiterbildungen und Mentoring-Programme erhalten Mitarbeitende die Möglichkeit, von erfahreneren Kollegen und Kolleginnen oder Führungskräften zu lernen, wertvolle Einblicke in ihre jeweiligen Fachbereiche zu gewinnen und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten zu erkunden. Zum Beispiel durch ein Mentoring entsteht ein direkter Austausch von Wissen, bei dem Talente bewährte Praktiken erlernen und sich langfristig weiterentwickeln können. Ein Mentor erklärt die Arbeitsweise einem Mentee, begründet die Handlungen und gibt dem Mentee Tipps zu den eigenen Aufgaben. Somit können gute Arbeitsweisen innerhalb des Unternehmens langfristig weitergeführt werden.

Grafische Darstellung der einzelnen Schritte im Talent Management.

Herausforderungen im Talent Management

Obwohl CEOs und Führungskräfte die Bedeutung des Talent Managements betonen, gibt es mehrere Herausforderungen zu beachten. Zum Teil leiden bestimmte Branchen und Regionen unter Fachkräftemangel, was die Identifizierung passender Talente erschwert. Zudem benötigen eine gezielte Förderung und Entwicklung von Talenten Zeit und Ressourcen, die jedoch oft begrenzt sind. Die Etablierung einer positiven und vielfältigen Unternehmenskultur stellt ebenfalls eine bedeutende Herausforderung dar, die oft einen längeren Zeithorizont erfordert. Um dies zu erreichen, ist eine klare Kommunikation von Unternehmenszielen und Marktbedingungen von grosser Wichtigkeit. Dadurch können die Mitarbeitenden befähigt werden, Unternehmensstrategien flexibel umzusetzen, um auf wechselnde Anforderungen reagieren zu können. Angesichts dieser Herausforderungen ist es umso bedeutender, die Talent Management Strategie zu berücksichtigen.


Die Zukunft von Talent Management: Was es braucht, damit es funktioniert

In einem dynamischen Geschäftsumfeld ist es wichtig, sicherzustellen, dass das Talent Management effizient funktioniert. Hierbei gilt es, sicherzustellen, dass die wertvollsten Ressourcen Ihres Unternehmens – Ihre Talente – optimal identifiziert, entwickelt und eingesetzt werden. Die vielversprechende Zukunft des Talent Managements liegt in der Fähigkeit, sich kontinuierlich den neuen technologischen Entwicklungen, den sich verändernden Marktbedingungen und den sich wandelnden Arbeitsweisen anzupassen. Die Agilität, mit der ein Unternehmen sein Talent Management neu erfinden kann, wird einen entscheidenden Einfluss darauf haben, wie gut es für kommende Herausforderungen gerüstet ist und wie erfolgreich es in der Lage sein wird, sich Veränderungen flexibel anzupassen. Die Zukunftsaussichten des Talent Managements liegen in der ständigen Anpassung an neue Technologien, Marktbedingungen und Arbeitsweisen.

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Weiterbildung für temporäre Arbeitnehmende: Eine subventionierte Investition für die Zukunft.

Weiterbildung für temporäre Arbeitnehmende: Eine subventionierte Investition für die Zukunft.

Jährlich arbeiten in der Schweiz über 350’000 Personen temporär. Sie profitieren dank des Weiterbildungsfonds temptraining von fortschrittlichen Weiterbildungsmöglichkeiten und können so ihre Arbeitsmarktfähigkeit erhalten und verbessern.


In diesem Artikel greifen wir auf, warum die Investition in Weiterbildung für temporäre Arbeitnehmende so wichtig ist und weshalb Temporäre von einer Sonderstellung profitieren.


Wieso ist Weiterbildung für temporäre Arbeitnehmende wichtig?

In der heutigen sich ständig wandelnden Arbeitswelt ist lebenslanges Lernen unerlässlich. Auch wenn das Studium oder die Ausbildung in einem Beruf längst abgeschlossen ist, lohnt es sich, weiterhin ins eigene Wissen zu investieren. In der schnellebigen Arbeitswelt von heute heisst es dranbleiben, weiterlernen und immer wieder offen sein für Veränderungen, die sich im Arbeitsleben ergeben. Dies gilt insbesondere für temporäre Arbeitnehmende, die oft vor der Herausforderung stehen, sich schnell an neue Arbeitsumgebungen anpassen zu müssen. Eine kontinuierliche Weiterbildung kann nicht nur die Karrierechancen verbessern, sondern auch die berufliche Flexibilität und Zufriedenheit erhöhen.


Vorteile der Weiterbildung für temporäre Arbeitnehmende

Weiterbildung spielt für die persönliche Entwicklung eine wichtige Rolle, da mit neuen Aufgaben und Herausforderungen ebenfalls die Motivation steigt und damit auch die Lust zum Arbeiten. Zudem wird das Selbstwertgefühl aufgepeppt und man geht selbstsicherer an eine Aufgaben heran.

Temporäre Arbeitnehmende sind in verschiedenen Branchen tätig, von Gastronomie über Handel bis hin zu Büroarbeit und Gesundheitswesen. Eine gezielte Fortbildung ermöglicht es ihnen, branchenspezifisches Fachwissen zu erwerben oder zu vertiefen, was die Qualität ihrer Arbeit steigert. Ein weiterer Aspekt ist die Vielfältigkeit der Berufsfelder, in welchen temporäre Arbeitskräfte tätig werden können. Das Angebot der Weiterbildungen in der Schweiz, verbunden mit der Möglichkeit, spezifische Berufserfahrung in flexiblen Einsätzen zu sammeln ebnet auch den Weg für einen Quereinstieg. So kann ein gewünschter Branchenwechsel unter Umständen viel schneller erreicht werden, als durch das mehrmalige Wechseln von Festanstellungen.

Temporäre Arbeitsverhältnisse erfordern oft eine schnelle Anpassung an neue Arbeitsumgebungen und Teamstrukturen. Berufliche Weiterbildungen helfen die Fähigkeit zu entwickeln, sich in unterschiedlichen Kontexten zurechtzufinden und rasch produktiv zu werden.

Arbeitnehmende, die in ihre Bildung investieren und ihre Weiterbildungsmöglichkeiten ausschöpfen, sind für potenzielle Arbeitgeber attraktiver. Das Engagement für persönliche und berufliche Entwicklung zeugt von Motivation und Selbstinitiative.

Durch die kontinuierliche Weiterbildung erweitern temporäre Arbeitnehmende folglich ihr Kompetenzspektrum. Dadurch können sie sich für vielfältigere Positionen qualifizieren und möglicherweise auch langfristige Arbeitsverhältnisse in Betracht ziehen. Zudem bedeutet eine Weiterbildung nicht selten, dass die flexiblen Arbeitskräfte, nach erfolgreichem Abschluss auch im Lohnsegment höher eingestuft werden und somit bei zukünftigen Arbeitseinsätzen mehr verdienen können als zuvor.


temptraining, der Weiterbildungsfond für Temporärarbeitende

Wer als temporärer Arbeitnehmender dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Personalverleih untersteht, profitiert von subventionierter Weiterbildung. Es besteht die Möglichkeit, bis zu CHF 5’000.- fĂĽr Weiterbildung und bis zu CHF 2’250.- fĂĽr Lohnausfall zu beantragen.

Auf den Lohnabrechnungen, welche Temporärvermittler oder -verleiher aushändigen, wird neben den Sozialabzügen auch 0.7 Prozent für den «GAV Beitrag» abgezogen. Dieser Beitrag fliesst u.a. in den Weiterbildungsfonds temptraining. Gleichzeitig steuert der Personaldienstleister 0,3 Prozent des Lohnes bei.

temptraining unterstützt Kurse, die Temporäre in ihrem Beruf weiterbringen – also berufsrelevant sind – und sie fit für die Zukunft machen: Sprachkurse, Schulungen zur Arbeitssicherheit, Computerkurse, eine fachliche Weiterbildung oder Laufbahnberatung. Temporärarbeitende können sich in ihrem aktuellen Tätigkeitsgebiet aus- oder weiterbilden oder sich für eine Umschulung in einen neuen Bereich wichtige Kenntnisse aneignen.

temptraining betont, dass sie bewusst keine Schulen oder Kurse selbst anbieten, da die Vielfalt der Temporärarbeitenden zu gross sei. Deshalb verweist temptraining auf geprüfte Bildungsinstitute, die Kurse in den mannigfaltigen Berufen und Branchen der Temporärarbeitenden anbieten. Wichtig ist, dass der Kurs an einer Schule stattfindet, die von temptraining anerkannt ist.


Wie hoch ist der Anspruch auf temptraining Fördergelder?

Mit jeder Arbeitsstunde, die temporäre Arbeitnehmende in den letzten 12 Monaten gearbeitet haben, sammeln sie Weiterbildungsguthaben. Ab 88 Arbeitsstunden kann das Guthaben dann eingesetzt werden indem bei tempraning ein Weiterbildungsgesuch einreicht wird. Zu diesem Zeitpunkt besteht bereits ein Anspruch auf CHF 500.- für Weiterbildung und CHF 250.- für Lohnausfall.

Aufgrund des per 1. September 2023 angepassten Reglements erhöht sich der Weiterbildungsbetrag mit jeder Stunde, die flexibel gearbeitet wurde um zusätzliche CHF 5.68. Wieviel Geld jemand für Weiterbildungen zur Verfügung hat, kommt also auf die Anzahl der geleisteten temporären Arbeitsstunden in den vergangenen 12 Monaten an.

Ein Angebot, von dem Festangestellte meist nur träumen können. Es lohnt sich also, den Anspruch auf Unterstützung immer wieder zu prüfen und das Mindset des lebenslangen Lernens zu übernehmen!


Das neue Webportal von temptraining

Über die letzten Monate hat temptraining intensiv nach Lösungen gesucht um ihre bestehenden Prozesse zur Gesuchseinreichung zu optimieren und es den temporären Arbeitskräften noch einfacher zu machen, ihr gesammeltes Weiterbildungsguthaben zu nutzen. Per 1. Oktober 2023 ist dies über ein neues Webportal möglich.

Der Prozess der Gesuchsstellung wird teilautomatisiert, damit sich die Wartezeiten verkürzen. Ausserdem können Temporärarbeitende neu direkt im Webportal nach anerkannten Kursangeboten und Weiterbildungsmöglichkeiten stöbern und jederzeit ihr aktuelles Weiterbildungsguthaben einsehen.

Claudio Trenna, der Leiter von temptraining fasst es wie folgt zusammen:

«Wir freuen uns, mit unserem überarbeiteten Webportal den Zugang zu Weiterbildungen für flexible Arbeitskräfte nun noch unkomplizierter und direkter zu gestalten. Sich mehr Fachwissen anzueignen und die eigenen Aufstiegschancen im Job zu verbessern sind zwei der meist angegebenen Motivatoren, warum Temporäre eine Weiterbildung in Betracht ziehen. Mit der Reglementsänderung erhoffen wir uns künftig noch mehr Gesuche zu erhalten und bewilligen zu können.»

Hier geht’s zum neuen Webportal


Wie die Gesuchsstellung bei temptraining funktioniert

Neu ist der Gesuchsstellungsprozess nicht nur im Voraus, sondern auch bis zu 12 Monate nach Kursstart möglich.

«Die Temporärarbeitenden sind auch frei in der Wahl des Zeitpunkts ihrer Weiterbildung. Sie können bis 12 Monate nach ihrem Temporäreinsatz eine Weiterbildungsleistung bei temptraining beziehen. Damit bleiben sie flexibel, ihren beruflichen Werdegang und die Weiterbildung zeitlich optimal aufeinander abzustimmen.», betont Myra Fischer-Rosinger, Direktorin von swissstaffing, kürzlich.

Zu beachten ist, dass die Weiterbildung zuerst selbst finanziert werden muss. Die Fördergelder von temptraining werden erst nach erfolgreichem Abschluss eines Kurses ausbezahlt. Als erfolgreich gilt, wenn mindestens 80% einer Fortbildung oder Umschulung absolviert wurden. Damit temptraining den bewilligten Betrag überweisen kann, benötigen sie die entsprechenden Nachweise.

Flexible Arbeitnehmende von Coople finden in der Coople Jobs App ihre Lohnabrechnungen. Diese können sie im neuen Webportal von temptraining hochladen und so ihr Kontingent an geleisteten temporären Arbeitsstunden abrufen. Nun kann nach passenden Kursen gefiltert und ein Antrag auf Weiterbildungsunterstützung bei temptraining gestellt werden. Flexible Arbeitnehmende können sich also auf dem neuen Webportal von temptraining registrieren, prüfen wie viele temporäre Arbeitsstunden sie bereits geleistet haben und wie hoch das Weiterbildungsguthaben ist, nach einer passenden Weiterbildung suchen und ihr Gesuch für eine Fortbildung einreichen.


WeiterfĂĽhrende Informationen zu temptraining

Detailinformationen, Erklärvideos, Unterstützungsbeispiele und vieles mehr finden interessierte Temporärarbeitende auf der Website von temptraining. Bei Fragen kann temptraining unter 044 388 95 30 (Montag bis Freitag: 10:00 – 12:00 Uhr und 13:30 – 15:30 Uhr) oder unter info@temptraining.ch kontaktiert werden.


Wie finden temporäre Arbeitnehmende die passende Weiterbildung?

Es ist gar nicht so einfach, die für sich passende Weiterbildung zu finden. Hilfreich ist sicherlich, wenn man zuerst einmal zu definieren versucht, welche Fähigkeiten und Kenntnisse man erwerben möchte. Dies kann helfen, gezielt nach Weiterbildungsmöglichkeiten zu suchen, die den beruflichen Zielen entsprechen.

Besteht weiterhin Unsicherheit, welcher Weg der Richtige ist, so bietet Coople in Zusammenarbeit mit temptraining und eduwo Unterstützung an. Auf der Website von edwuo wird temporären Arbeitnehmenden ein digitaler Karriere-Coach oder Weiterbildungs-Finder zur Verfügung gestellt. Nutzer erhalten automatisch Kurs-Empfehlungen, die auf ihre Bedürfnisse und Interessen ausgerichtet sind.

Wird eine persönliche Beratung bevorzugt, bietet eduwo auch hier Hilfe. Bis Ende 2023 können temporäre Arbeitnehmende eine kostenlose Weiterbildungs-Beratung im Wert von CHF 100.- buchen. Einfach passendes Datum und Uhrzeit wählen und sich von einem Bildungsexperten beraten lassen. Achtung: Das Angebot ist zeitlich und anzahlmässig begrenzt.

Hier geht’s zum digitalen Karriere-Berater

Hier kann eine persönliche Beratung gebucht werden

Temporäre Arbeit im Gesundheitssektor: Cooplerin Sahra teilt ihre Erfahrungen als FaGe

Temporäre Arbeit im Gesundheitssektor: Cooplerin Sahra teilt ihre Erfahrungen als FaGe

In einem Interview mit Sahra, einer ausgebildeten Fachfrau Gesundheit (FaGe) mit zusätzlichen Bachelor- und Masterabschlüssen im Gesundheitsbereich, haben wir wertvolle Einblicke in ihre Erfahrungen mit Coople und flexibler Arbeit im Gesundheitssektor erhalten. Sie zeigt auf, was es braucht, damit Unternehmen das volle Potential temporärer Mitarbeitender ausschöpfen können und was man selbst tun kann, um sich schnell und erfolgreich in einen Einsatzbetrieb einzubringen.

Als Sahra sich im Mai 2023 bei Coople als Arbeitnehmerin registrierte, befand sie sich noch in ihrer Studienzeit und suchte nach einer Nebenbeschäftigung. Eigentlich wollte sie langfristige Temporäreinsätze absolvieren, war sich jedoch unsicher, ob sich dies mit ihrem Studium vereinbaren lasse. Nach einer Internetrecherche entschied sie sich schlussendlich dazu, sich bei Coople anzumelden, da sie zeitlich flexibel war und die Möglichkeit ausprobieren wollte, mit Flyer verteilen etwas Feriengeld zu verdienen. Leider waren ihre Bewerbungen für Promoter-Einsätze aber nicht erfolgreich und der erste Coople Job blieb vorerst aus.

In die flexible Arbeitswelt eingetaucht ist Sahra in der Schlussphase ihres Studiums, als sie vor der Masterabschlussprüfung (Master in Health Sciences) stand und nicht genau wusste, wie viel sie noch lernen muss und ob eine feste Anstellung in einem 80%-Pensum zu viel Stress bedeuten würde. Um ihre freie Kapazität zum Arbeiten zu nutzen und trotzdem nicht vertraglich gebunden zu sein, entschied sie sich für flexible Einsätze bei Coople. Sie war positiv überrascht, dass Coople auch Pflegeeinsätze anbietet, auf welche sie sich dann erfolgreich bewarb.

«Ich wollte nebst dem Studium noch wenige Tage arbeiten gehen, weshalb ich mich auf Coople registriert habe. Das Bewerbungsverfahren war einfach zu handhaben. Ich konnte passende Schichten gemäss meiner Verfügbarkeit wählen und mich mit einem Klick bewerben. Flexibilität ist bei Coople seitens Einsatzbetrieb und Arbeitnehmer vorhanden.»


Flexible Einsätze im Vergleich zu einer Festanstellung

Die Coople Jobs im Gesundheitsbereich haben Sahra gut gefallen. Sie war offen für neue Erfahrungen und konnte ihre Kompetenzen als FaGe in den Einsätzen anwenden. Dabei stellte sie fest, dass es sehr auf das Unternehmen ankommt, wie schnell und einfach man sich in den Arbeitsalltag einbringen kann. Manchmal war es durchaus komplexer und anspruchsvoller sich zurecht zu finden und dauerte etwas länger. Die Vielfalt der Einsatzbetriebe ermöglichte es ihr, verschiedene Abläufe und Teams kennenzulernen und so einen wertvollen Beitrag zu leisten.

Verglichen mit einer Festanstellung auf dem herkömmlichen Arbeitsmarkt stellte Sahra Unterschiede fest. Während flexible Einsätze ĂĽber Coople viele Vorteile wie Freiheit, Selbstbestimmung und flexible Arbeitszeiten bieten, fehlt es an Kontinuität und Vertrauen, das man in einem festen Team aufbauen kann. Insbesondere im Gesundheitssektor, wo Beziehungsarbeit von grosser Bedeutung ist und Vertrauen eine zentrale Rolle spielt, empfinden sowohl Bewohner als auch das bestehende Personal häufig wechselnde temporäre Mitarbeiter als stets „neue Gesichter“, zu denen man jedes Mal wieder eine Vertrautheit aufbauen muss. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit einer sorgfältigen Mitarbeiterbindung und der Schaffung von stabilen Arbeitsbeziehungen – auch mit flexiblem Personal. Regelmässig wiederkehrende flexible Mitarbeiter fĂĽhren letztlich zu Ruhe und Stabilität.


Temporäres Pflegepersonal zielführend einsetzen – auf die richtige Planung und Vorbereitung kommt es an

Temporäre Arbeit ist in der Pflege ein grosses Thema, meint Sahra. Sie sieht eine Chance darin, die aber auch Herausforderungen mit sich bringt. Wichtig sei die Strategie, wie temporäres Personal in den Unternehmen zum Einsatz kommen.

So wünscht sich Sahra von den Gesundheitsbetrieben beispielsweise längerfristige Einsätze. Dadurch könne dem Vertrauensdefizit der Bewohner entgegengewirkt und flexible Mitarbeitende so in die Abläufe integriert werden, dass sie ihr Potenzial zur Unterstützung des Betriebes auch wirklich vollumfänglich ausschöpfen können. Ist eine lange Einsatzdauer nicht möglich sei die Planung und Organisation vor Ort das A und O. Sahra erlebte Einsätze, bei denen alles, was sie brauchte – Schlüssel, Dokumente, Ansprechperson für den Tag – bereits vorbereitet war und sie somit direkt mit der Arbeit beginnen und den Gesundheitsbetrieb optimal unterstützen konnte. Sie machte aber auch gegenteilige Erfahrungen und sagt dazu: «Ich übernehme gerne Verantwortung. Aber auch mit der schnellsten Auffassungsgabe schaffst du es nicht, innert 8h alle internen Prozesse zu erfassen oder gar zu führen. Manche Unternehmen müssten sensibilisiert werden, dass man trotz guter Ausbildung nicht automatisch alle Abläufe kennt und komplett selbständig agieren kann.» Hier bestünde auf Seiten der Einsatzbetriebe noch Aufholbedarf, um temporären Mitarbeitenden eine bessere Vorbereitung und Einarbeitung zu gewährleisten und somit besser von deren Unterstützung profitieren zu können.

Besonders positiv blieb Sahra ein Einsatz in Basel in Erinnerung: „Das Team vor Ort war extrem gut auf mich vorbereitet und ich habe mich direkt sehr willkommen gefühlt. Ich hatte eine routinierte und erfahrene Ansprechperson, die an diesem Tag für mich zuständig war und mir wichtige Infos über die Bewohner weitergeben konnte. Während dem Einsatz konnte ich dem Team bei einer Blutentnahme helfen, mit der sie Probleme hatten und konnte so mein Fachwissen einbringen.“

Bezüglich der idealen Strategie, wie man temporäre Arbeitskräfte einsetzen kann, denkt Sahra vor allem an einen Betrieb, bei dem sie jeweils ab 16:00 Uhr bis Tagesschluss eingeteilt wurde. „Das macht total Sinn und ich würde es genau so machen, würde ich flexible Mitarbeitende anstellen.“ Die meisten Bewohner machen einen Mittagsschlaf, wodurch es nachmittags nur ein niedriges Arbeitsaufkommen gibt. So ist Sahra jeweils erst beim Einsatzort eingetroffen, wenn es zum Abendessen hin wieder los ging. Ihre Zeit wurde also ideal genutzt und es gab keinen Moment, in dem einfach nur Zeit abgewartet wurde. Das ist aus unternehmerischer Sicht ideal und auch die Arbeitnehmenden profitiere von einem spannenden Einsatz, bei dem man sich nicht langweilen muss.

Temporäre Arbeit ist heutzutage allseits präsent. Setzt man sie bewusst und bedacht ein, füllt sie Lücken und gleicht Spitzenvolumen aus, die beispielsweise in der Ferienzeit oder bei einer weltweiten Pandemie entstehen. In solchen Situationen auf flexible Mitarbeitende zurückzugreifen und das Kernteam zu entlasten, sei enorm wichtig.​​


Beziehungsarbeit auf höchstem Niveau

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Perspektive der BewohnerInnen in Pflegeeinrichtungen. In ihren Einsätzen hat Sahra festgestellt, dass die Reaktionen variieren. Manche sind erfreut über neue Gesichter, während es für andere – vor allem in der Langzeitpflege – eher anstrengend und mühsam ist, immer wieder von jemand Neuem betreut zu werden. Die Art und Weise wie man als Temporärkraft auf die Leute zugeht ist entscheidend. Ein extrovertiertes und zuvorkommendes Auftreten hilft, das Eis zu brechen und die Bewohner und deren Vertrauen für sich zu gewinnen.

Die Einsätze bei Coople haben Sahra aufgezeigt, wie offen und flexibel sie tatsächlich sein kann. Während sie fachlich keine neuen Skills dazugewonnen hat, entwickelte sie eine grössere Anpassungsfähigkeit und lernte mit turbulenten Situationen umzugehen.


Coople, die flexible Lösung für Fachpersonal im Gesundheitsbereich

Die Coople Jobs App findet Sahra einfach und pragmatisch. «Ich habe 3 Bewerbungen für Einsätze in der Pflege abgeschickt und es hat sofort mit dem ersten Coople Job geklappt. Es ist ein tolles, neues Modell und Coople hebt sich vor allem dadurch von anderen Personalverleihplattformen ab, dass ich selbständig Absagen kann, solange ich die Frist einhalte. Das war bei anderen oft problematisch und mit viel Diskussion verbunden. Bei Coople ist das superflexibel, das gefällt mir.» Sahra empfiehlt Coople besonders jenen, die zeitlich überbrücken müssen oder einen Einblick in neue Berufsfelder suchen.

Nun tritt Sahra eine Festanstellung an, wo sie ihre beruflichen Kenntnisse weiter vertiefen kann. Sie sieht die flexible Arbeit bei Coople als ideale Zwischenlösung, die ihr geholfen hat, die Zeit bis zum Antritt ihrer neuen Stelle zu überbrücken.



Das Interview mit Sahra zeigt, dass flexible Arbeit im Gesundheitssektor über Coople eine bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten sein kann. Es ermöglicht den Mitarbeitenden, ihre Fähigkeiten einzusetzen, neue Erfahrungen zu sammeln und sich beruflich weiterzuentwickeln.

Temporäres Personal ist in der Regel top motiviert am Arbeitsplatz, denn sie haben sich frei dazu entschieden zu dieser Zeit an diesem Ort ihre Arbeitsleistung zu erbringen. Dennoch werden sie den Betrieb und die internen Abläufe während einer kurzen Einsatzdauer niemals so gut kennen lernen wie das bestehende Team. Das verdeutlicht den Bedarf an sorgfältiger Vorbereitung und Mitarbeiterbindung, um ein rundum positives Arbeitserlebnis zu fördern, sowie die Qualität der Pflegeleistungen und die Zufriedenheit der Bewohner langfristig gewährleisten zu können.

Wir feiern die 100ste Schicht von Coopler Eugen

Wir feiern die 100ste Schicht von Coopler Eugen

Unser Coopler Eugen hat seit seiner Registrierung bei Coople im August 2022 über 100 Einsätze absolviert – wir gratulieren herzlich zu diesem Meilenstein. Dank Coople kann Eugen seine Altersvorsorge durch Einsätze als Koch aufbessern. Zudem wird es ihm so in der Rente nie langweilig, er lernt viele neue Leute kennen und kann sein Business als Störkoch ausbauen.


Was hat dich dazu bewegt, dich bei Coople zu registrieren?

«Ein Freund, mit dem ich bei Adecco gearbeitet habe, hat mir Coople empfohlen. Also habe ich im Internet nachgeschaut und mich registriert. Nur 5 Tage nach meiner Registrierung, am 11. August 2022, absolvierte ich dann im Zürcher Oberland auf einem Bauernhof meinen ersten Coople Job. Danach kam ein Einsatz nach dem anderen.»

«Den Registrationsprozess fand ich einfach und gut. Es gibt zwar viel zum Ausfüllen, aber das war für mich als ehemaliger Hotelmanager kein Problem.»

«Ich bin gelernter Koch und habe danach die Hotelfachschule absolviert. Danach habe ich nur noch nebenbei als Hobby gekocht und war beruflich als Hotelmanager in der ganzen Welt unterwegs. In 15 Ländern habe ich Hotels geführt. Dann habe ich leider als General Manager in der Hotellerie nichts mehr gefunden und musste mir überlegen, was ich machen soll. So habe ich wieder als Koch angefangen und mir mittlerweile auch ein Business als Störkoch aufgebaut. Man findet mich zum Beispiel bei Gutscheinanbietern wie Smartbox etc.»


Welche neuen Brachen/Profile konntest du dank Coople entdecken?

«Ich habe mal Service ausprobiert, bin aber dem Gastronomie Sektor immer treu geblieben. Ich hatte mich einige Male als Chauffeur beworben, habe die Einsätze aber dann nicht bekommen.»


Welche neuen Berufserfahrungen und Kenntnisse hast du durch Coople Jobs dazugewonnen? 

«Da ich in so vielen Hotels überall auf der Welt gearbeitet habe, habe ich schon sehr viel Erfahrung mitgebracht. Es macht mir riesigen Spass mit unterschiedlichen Leuten zusammen zu arbeiten. Jeder macht gewisse Dinge wieder etwas anders, da kann man sich also immer das eine oder andere abschauen und dazu lernen.»


Welche persönlichen oder beruflichen Ziele verfolgst du momentan?

«In meinem Alter habe ich keine grossen beruflichen Ziele mehr. Ich schaue, dass ich weiterhin flexibel arbeiten und mir so meine AHV etwas aufbessern kann. Ansonsten ist es immer mein Ziel Neues zu lernen und mit unterschiedlichen Leuten zusammen zu arbeiten. Natürlich will ich mein Geschäft als Störkoch weiterführen und ausbauen. Und das wichtigste Ziel ist wohl zu leben und das Leben zu geniessen!»

„Die flexiblen Einsätze von Coople helfen mir trotz Pensionierung beschäftigt zu bleiben und mir was dazu zu verdienen.“

Wie hilft dir Coople dabei, diese Ziele zu erreichen?

«Es wird mir definitiv nicht langweilig. Die flexiblen Einsätze helfen mir immer beschäftigt zu bleiben und mir was dazu zu verdienen.»

Was ist deine Lieblingserinnerung, wenn du an bisherige Zeit mit Coople denkst?

«Ich denke das war der Einsatz im 5-Stern Hotel Dolder Grand in Zürich. Ich habe vor 52 Jahren dort die Lehre gemacht. Die Küche sieht zwar heute komplett anders aus als damals als ich 16 Jahre alt war, dennoch wusste ich noch genau, wo das Büro vom Küchenchef ist. Das war schon lustig. Heute ist es eine wunderschöne Küche mit einem Gärtchen in der Mitte. Am Abend habe ich bei den Gästen Entrecôte tranchiert, was mich sehr an meine Lehrzeit erinnert hat und ich konnte dabei meine Kenntnisse in 5 Fremdsprachen nutzen.»

Was ist das Aussergewöhnlichste, das dir je bei einem Coople Job passiert ist?

«Ich war eine Weile immer montags und dienstags in Luzern in einem Männerheim angestellt. Da waren Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens standen. Ich war da für das Frühstück, Mittag- und Abendessen zuständig und die Leute haben mich sehr gemocht. Sie wollten alle, dass ich länger dableibe, weil ihnen mein Essen besser geschmeckt hat als das der anderen, die sonst da waren. »

Welchen Rat wĂĽrdest du neuen Cooplern geben, die sich gerade registriert haben?

«Bewirb dich jeden Tag! Ich bin laufend in der App und schaue, ob etwas Neues reingekommen ist. Ich bin sehr oft der erste Bewerber. Ich schaue auch, dass ich immer etwa eine halbe Stunde früher am Einsatzort eintreffe als der Job beginnt. Dann ist es natürlich auch wichtig, so gut zu arbeiten, wie man kann und viel Einsatz zu zeigen.»


Weitere spannende Geschichten und Erfahrungen unsrer Coopler findest du auf unserer Community Page.
Coople nimmt am HR Festival europe 2023 teil

Coople nimmt am HR Festival europe 2023 teil

Vom 28. – 29. März 2023 findet das HR Festival europe in der Messe ZĂĽrich statt. Wir freuen uns, dieses Jahr erneut mit einem Stand präsent zu sein und die grösste HR-Messe der Schweiz als offizieller Personalpartner mit unserem flexiblen Personal unterstĂĽtzen zu dĂĽrfen.

Das HR Festival bietet ĂĽber 40 spannende Workshops und mehr als 200 Ausstellende und Start-Up’s. Besuchen Sie uns an unserem Stand D.02 in der Halle 4 und lernen Sie uns kennen.

Erfahren Sie von unserem CCO, Yves Schneuwly, mehr zum Thema „flexible Personalstrategien“. Er wird an beiden Ausstellungstagen auf der Bühne stehen:

Holen Sie bei uns ein Säckchen Popcorn bevor Sie den nächsten Vortrag oder Workshop besuchen und versuchen Sie Ihr Glück bei einer Runde Cornhole (Sackwerfen). Neben kleinen Geschenken verlosen wir auch Tickets fürs Weltklasse Zürich vom 31. August 2023.

Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch mit Ihnen.