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In der sich ständig wandelnden Arbeitswelt wird immer deutlicher, dass Diversität und Inklusion nicht nur zeitgemässe soziale Werten sind, sondern auch einen entscheidenden Faktor bei der Gewinnung der besten Talente darstellen. Diese Prinzipien entwickeln sich zunehmend zu unverzichtbaren Eckpfeilern einer erfolgreichen Personalstrategie. In diesem Artikel erläutern wir, warum Diversität, Inklusion und Gleichberechtigung nicht nur für Mitarbeitende von grosser Bedeutung sind, sondern auch einen massgeblichen Einfluss auf den Gesamterfolg eines Unternehmens ausüben.

Was bedeutet Diversität und Inklusion im Talentmanagement?

Diversität bezieht sich auf die Vielfalt in einem Unternehmen, sei es in Bezug auf Geschlecht, Herkunft, ethnische Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung oder dem Alter. Inklusion, hingegen, zielt darauf ab, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle Mitarbeitenden unabhängig ihren individuellen Merkmalen respektiert, unterstützt und einbezogen fühlen.

Während Diversität die Bandbreite der Mitarbeitendenprofile abdeckt, geht Inklusion einen Schritt weiter und konzentriert sich darauf, eine Kultur zu schaffen, in der sich die Mitarbeitenden vollständig entfalten können. Beide Aspekte sind eng miteinander verbunden und essenziell für eine positive Arbeitsumgebung.


Diversität beginnt bereits bei der Rekrutierung

Bei der Rekrutierung und Anstellung neuer Talente sollte der Fokus zunächst auf der Diversität liegen. Dies bedeutet, aktiv nach unterschiedlichen und vielfältigen Profilen zu suchen und diese in den Prozess miteinzubeziehen. Inklusion folgt als nächster Schritt im Anstellungsverhältnis, um sicherzustellen, dass diese Vielfalt nicht nur existiert, sondern auch gefördert wird.


Ein wertvoller Nährboden für Innovation und Produktivität

Die Integration von Diversität und Inklusion in das Talentmanagement geht weit über die soziale Verantwortung hinaus. Unternehmen, die diese Prinzipien bewusst in ihre Strategie einbinden, erlangen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Vielfältige Teams sind ideale Voraussetzungen für kreative Ideen und innovative Lösungen, wodurch sie sich besser an sich wandelnde Marktbedingungen anpassen können. Diese Diversität fördert nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit, sondern steigert auch die Produktivität und Bindung der Arbeitnehmenden. Es ist somit nicht nur eine Investition in die soziale Verantwortung, sondern auch eine bedeutende Massnahme für nachhaltigen Erfolg.


Vorteile inklusiver Arbeitsplätze: Vielfältige Teams stärken den Unternehmenserfolg

Zahlreiche Studien, darunter eine der renommierten Unternehmensberatungsfirma McKinsey, belegen, dass mehr Diversität zu einer besseren Unternehmensleistung führt. Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen mit vielfältigen Teams eine um 12 Prozent höhere Chance haben, finanziell erfolgreich zu sein. Die Wahrscheinlichkeit einer besseren ökonomischen Performance ist bei ethnischer Diversität höher als bei geschlechtsspezifischer Vielfalt, so die Studie. Gemeinsam ist allen analysierten Unternehmen, die im Vergleich zu vorjährigen Studien bessere Umsätze erzielt haben, der systematische Ansatz zur aktiven Förderung von Diversität und Inklusion.

Denn Diversität allein genügt nicht – auch Inklusion ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Obwohl Inklusion manchmal als „Pain Point“ angesehen wird, birgt sie in Wirklichkeit die Chance, einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil auf dem Markt zu erlangen.


Dank Diversität Zugang zu einem vielfältigeren Talentpool schaffen

Eine aktive Suche nach Kandidaten, die Diversität in Bezug auf Geschlecht, Herkunft, ethnische Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung und dem Alter mitbringen, erweitert die Auswahlmöglichkeiten erheblich. Ein vielfältiger Talentpool eröffnet mehr Chancen, qualifizierte Mitarbeitende zu identifizieren und zu gewinnen. Ein diverser Pool bedeutet auch, dass das Dasein verschiedener Merkmale kein Auswahl- oder Ausschlusskriterium ist. Der negativ konnotierte Begriff „Quotenmenschen“ fällt damit weg. Denn es geht nicht lediglich um das Erfüllen von Quoten, sondern darum, objektiv die besten Talente zu finden und zu fördern.


Diversität und Inklusion verbessern die Mitarbeiterbindung

In einer von Vielfalt geprägten Welt, ist eine inklusive Kultur nicht nur ein „Nice-to-have“, sondern eine Pflicht. Es ist kein Geheimnis: Je mehr sich Mitarbeitende vom Arbeitgeber wertgeschätzt fühlen, desto zufriedener, motivierter und produktiver sind sie. Diese emotionale Bindung macht es wahrscheinlicher, dass Arbeitskräfte dem Unternehmen langfristig treu bleiben, was die Fluktuationsrate massiv reduziert – ein wirtschaftlicher Vorteil und damit ein Zeichen für eine gesunde Unternehmenskultur. Eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der Diversität und Inklusion feste Bestandteile sind, geht über oberflächliche Massnahmen hinaus. Es bedeutet Chancengleichheit: Eine Kultur zu fördern, in der jede Stimme gehört und respektiert wird, unabhängig von Herkunft oder Identität.


Steigerung des Innovationspotenzials

Durch die Integration unterschiedlicher Hintergründe und Erfahrungen entstehen neue Perspektiven, die als kreativer Treibstoff für Innovationen dienen. Die Vielfalt an Ideen, Sichtweisen und Lösungsansätzen eröffnet ein breites Spektrum an neuen Möglichkeiten. Arbeitgeber, die diese Vielfalt nutzen, sind ihren Konkurrenten einen entscheidenden Schritt voraus.

Bild mit 3 Kreisen, die für Inklusion am Arbeitsplatz stehen

Förderung sozialer Verantwortung und Gleichberechtigung

Ein positives Arbeitsumfeld beginnt mit Respekt und Gleichberechtigung. Es ist entscheidend, diese Werte nicht nur zu predigen, sondern auch aktiv zu praktizieren. Unternehmen, die die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeitenden fördern und ein unterstützendes Umfeld schaffen, tragen nicht nur zu einer gesunden Atmosphäre bei, sondern investieren auch in langfristiges Wohlbefinden und nachhaltige Produktivität. Die Förderung sozialer Verantwortung und Gleichberechtigung ist somit nicht nur ein Schritt in Richtung einer positiven Unternehmenskultur, sondern auch ein Beitrag zu einer gesunden und nachhaltigen Arbeitskultur.


Zusätzliche Massnahmen, die Diversität und Inklusion positiv unterstützen

Um die Diversität und Inklusion in einem Unternehmen nachhaltig zu fördern, sind gezielte Massnahmen von entscheidender Bedeutung. Hierzu zählen nicht nur die bereits erwähnten Integrationsschritte, sondern auch weiterführende Initiativen, die eine inklusive Unternehmenskultur verankern und individuelle Karriereentwicklung unterstützen.


Zielgerichtete Integration neuer Mitarbeitenden

Inklusion endet nicht mit dem Vertragsabschluss, sondern setzt sich während des Onboardings fort. Ein inklusives Onboarding gewährleistet, dass neue Mitarbeitende ihren Platz im Unternehmen finden und sich bereits von Anfang an als geschätzte Teammitglieder fühlen. Während dieses Prozesses werden nicht nur Informationen über Unternehmensabläufe vermittelt, sondern auch die individuellen Stärken und Fähigkeiten der neuen Teammitglieder erkannt und gefördert. Dadurch entstehen Verbindungen zwischen den Mitarbeitenden und Teams, was die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch erleichtert. Das Gemeinschaftsgefühl, das sich dadurch bildet, ist die Grundlage für langfristiges Engagement, Teamzusammenhalt und letztendlich den Erfolg des gesamten Unternehmens.


Schulungen zu Diversität und Inklusion

Gezielte Schulungen können helfen, Vorurteile abzubauen. Indem Mitarbeitende sensibilisiert werden und ein tieferes Verständnis für vielfältige Perspektiven entwickeln, legt das Unternehmen den Grundstein für eine inklusive Arbeitsumgebung. Diese Schulungen fördern nicht nur das Bewusstsein, sondern auch die aktive Teilnahme an der Gestaltung einer diversen und inklusiven Unternehmenskultur. Sie sind für Führungsteams genauso wichtig wie für Mitarbeitende. Denn die Integration und das Verständnis von Diversität und Inklusion in die Führungsphilosophie schafft einen klaren Kurs für die gesamte Organisation.


Eine inklusive Unternehmenskultur entwickeln

Die Schaffung einer inklusiven Unternehmenskultur erfordert nicht nur eine klare Ausrichtung, sondern auch kontinuierliches Engagement. Hier sind wesentliche Schritte, um diesen Weg erfolgreich zu gestalten:

1. Zugänglichkeit für alle sicherstellen
Die Barrierefreiheit interner Plattformen und Websites ist ein entscheidender Schritt in Richtung Gleichberechtigung und Inklusion. Digitale Schnittstellen, Informationen und Ressourcen sollten für alle zugänglich sein, unabhängig von diversen Fähigkeiten oder Einschränkungen. Sie sollten also so gestaltet sein, dass sie ohne externe Hilfe genutzt werden können. Zur barrierefreien Gestaltung gehören beispielsweise kontrastreiche Farben, deskriptive Tonspuren oder Untertitel bei Tonelementen. Umfassende Richtlinien und Umsetzungstipps bieten die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG).

Ziele setzen und kontinuierlich überprüfen
Das Festlegen von klaren Zielen ist der erste Schritt auf dem Weg zur Inklusion in Unternehmen. Diese Ziele sollten nicht nur ambitioniert, sondern auch messbar sein. Durch eine regelmässige Überprüfung und Anpassung bleiben sie nicht nur relevant, sondern dienen auch als kontinuierlicher Wegweiser für den gesamten Unternehmenskurs.

3.Rechtliche und kulturelle Fundamente schaffen
Die Entwicklung einer inklusiven Kultur erfordert nicht nur klare Absichten, sondern auch praktische Schritte. Die Anpassung und regelmässige Prüfung von Arbeitsreglementen und Richtlinien stellt sicher, dass rechtliche Grundlagen geschaffen werden, die die Inklusionsziele des Unternehmens unterstützen. Gleichzeitig ermöglichen sie die Schaffung einer kulturellen Basis, die Diversität und Inklusion aktiv fördert.


Massgeschneidertes Mentoring und Coaching für die Karriereentwicklung

Der Weg zur individuellen Karriereentwicklung ist so einzigartig wie die Menschen selbst. Daher hilft ein individuelles Coaching dabei, die Diversität der Talente zu fördern.

Durch die Bereitstellung von auf Diversität angepassten Schulungs- und Entwicklungsprogrammen für Mitarbeitende setzt das Unternehmen nicht nur auf Gleichberechtigung, sondern investiert aktiv in die Förderung unterschiedlicher Karrierewege. Diese Programme berücksichtigen idealerweise individuelle Stärken und Herausforderungen und bieten Unterstützung für eine nachhaltige Karriereentwicklung. Indem alle Mitarbeitenden Zugang zu personalisierten Entwicklungsressourcen haben, werden gleiche Chancen für Wachstum und Erfolg gewährleistet sowie individuelle Karrieren gefördert.

Bild mit 3 Kreisen, von denen jeder 2 Personen darstellt, die zusammenarbeiten

Herausforderungen bei der Umsetzung

Die Umsetzung von Veränderungen, insbesondere im Kontext von Diversität und Inklusion, begegnet nicht selten Herausforderungen. Es ist ein evolutionärer Weg, der nicht nur die Organisation, sondern auch die individuelle Einstellung prägt und zu einer nachhaltigen Veränderung führt. Hier sind zwei zentrale Aspekte, die besondere Aufmerksamkeit erfordern:

Tief verankerte Vorurteile und Stereotypen
Leider bestehen bezüglich Diversität und Inklusion noch viele Vorurteile. Es ist wie das Brechen alter Gewohnheiten – ein kontinuierlicher und oft langwieriger Prozess. Diese Barrieren lassen sich nicht auf die Schnelle überwinden, erfordern aber einen beharrlichen Ansatz, um nachhaltige Veränderungen herbeizuführen. Durch gezielte Schulungen, Sensibilisierungskampagnen und kontinuierlichen Dialog können diese Vorurteile Schritt für Schritt abgebaut werden.

Hürden aufgrund von Angst vor Veränderung
Die Angst vor Veränderung ist ein menschliches Phänomen, das oft mit Unsicherheit und Sorge vor dem Unbekannten einhergeht. Die Einführung von Diversität und Inklusion bedeutet Veränderung, und Veränderungen können Widerstand hervorrufen. Effektive Kommunikation, klare Zielformulierungen und transparente Prozesse sind entscheidend, um die Ängste zu adressieren und eine positive Haltung gegenüber dem Veränderungsprozess zu fördern.


Erfolgreicher durch Vielfalt: Diversität und Inklusion als Chance begreifen

Das Bewusstsein für die Bedeutung von Diversität und Inklusion wächst und Unternehmen erkennen zunehmend, dass dies weit mehr als soziale Verantwortung ist – es ist ein strategischer Schachzug für den Erfolg.

Diverse und inklusive Teams sind der Schlüssel zu Innovation, Kreativität und langfristigem Erfolg. Sie bringen eine breite Palette von Ideen und Perspektiven ein, fördern Innovationskraft und steigern die Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Bei Coople setzen wir schon lange auf die Macht der Vielfalt. Mit einer beeindruckenden Anzahl von registrierten Arbeitskräften ermöglichen wir Unternehmen den Zugriff auf einen diversen Talentpool. Diese Diversität eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Teams perfekt zu ergänzen und den Weg zu einem erfolgreichen, zukunftsorientierten Arbeitsumfeld zu ebnen.