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Knappheit, statt schneller Aufschwung? Umfrage zeigt: Gastrobranche verliert erfahrenes Personal

Knappheit, statt schneller Aufschwung? Umfrage zeigt: Gastrobranche verliert erfahrenes Personal

Seit dem 31. Mai 2021 dürfen Schweizer Restaurants nicht nur ihre Terrassen, sondern auch die Innenräume wieder öffnen. Doch viele Betriebe klagen über einen Mangel an Personal, sowohl im Service wie in der Küche, und können ihre Kapazitäten deshalb nicht wie gewünscht erhöhen oder bleiben gar ganz geschlossen. Eine topaktuelle Umfrage von Coople bei über 1‘300 Personen, die vor der COVID-Krise im Gastgewerbe arbeiteten, zeigt, wie stark sich die Einschätzung der eigenen Arbeitssituation und Ziele beim Flex-Personal verändert haben.

Das Schweizer Gastgewerbe blieb über Monate hinweg ganz oder zumindest teilweise geschlossen. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass ausländische Fachkräfte in ihre Heimatländer zurückgekehrt sind und Schweizer Gastro-Personal sich nach Jobs in anderen Branchen umgeschaut und neue Anstellungen gefunden hat. Seit kurzem dürfen Gaststätten und Hotels die Terrassen und Innenräume ihrer Restaurants wieder betreiben. Doch die Ungewissheit und Angst vor einem erneuten Lockdown sind nach wie vor vorhanden.

Mehr als jede*r Achte könnte dem Gastgewerbe den Rücken zudrehen

Coople hat Ende Mai 2021 eine grosse Umfrage unter mehr als 1‘300 flexiblen Arbeitnehmenden* durchgeführt, die vor der Corona-Krise ganz oder teilweise im Gastro-Bereich gearbeitet haben. Die Resultate zeigen, dass die Attraktivität von Stellen in Hotellerie und Gastrobranche in den Augen vieler Arbeitnehmenden tatsächlich stark abgenommen hat.

Auf die Frage, ob die flexiblen Arbeitnehmenden weiterhin im Gastgewerbe tätig sein möchten, zeigten sich von 1‘319 Personen 45.3% (597 Personen) vollständig überzeugt davon, wieder im Gastgewerbe arbeiten zu wollen. Immerhin 41.3% antworteten, dass sie sich eine Rückkehr „vorstellen“ können, während 13.5% eine Rückkehr in den Gastrosektor für unsicher bis ausgeschlossen halten. Das heisst, rund jede*r achte Flex-Worker*in mit Gastro-Erfahrung könnte der Branche vorübergehend oder dauerhaft den Rücken kehren.

Auf die Frage nach den Gründen, weshalb eine Rückkehr ins Gastgewerbe unsicher bis ausgeschlossen ist, waren die vier häufigsten Antworten: Wunsch nach besserer Bezahlung (20.8%), krisensicherem Arbeitsplatz (20.2%), mehr Flexibilität (16%) oder besseren Arbeitszeiten (12.8%).

Sorgen um die berufliche Zukunft

Wie sich die Corona-bedingte Zeit der Restaurantschliessungen auf die berufliche Situation der Befragten und auf ihre Erwartungen für die Zukunft ausgewirkt hat, wurde in der Umfrage ebenfalls erhoben. Dabei hat eine Mehrheit der Antwortenden (77.19%) angegeben, dass sich ihr Berufsleben mindestens mittel bis sehr stark verändert hat (6.7 Ø-Wert, 0 = kein Einfluss / 10 = starker Einfluss).

Dies beeinflusst die individuelle Einschätzung der beruflichen Zukunft bei flexiblen Arbeitnehmenden in der Gastronomie: Lediglich 21.8% der Personen gaben an, dass sie sich wenig bis keine Sorgen um die berufliche Zukunft machen („Machst du dir Sorgen um deine berufliche Zukunft?“; 5.5 Ø-Wert, 0 = überhaupt nicht / 10 = sehr stark). Ihnen gegenüber stehen knapp 8 von 10 Personen, die teilweise bis sehr stark besorgt sind, was ihre künftige Arbeitssituation angeht.

Auf Job-Verlust in der Gastronomie folgt häufig der Wechsel in andere Branchen

Gefragt nach dem aktuellen Anstellungsverhältnis gaben 29.2% der Umfrageteilnehmer*innen an, sie hätten ihren früheren Job verloren und seien nach wie vor auf Jobsuche. 23% befanden sich zum Zeitpunkt der Umfrage in Kurzarbeit. 13.6% haben zwar ihren alten Job verloren, aber bereits eine neue Anstellung gefunden. Von diesen insgesamt 159 Personen geben hohe 63.7% an, dass sie in eine andere Branche wechselten und nicht mehr in der Gastronomie beschäftigt sind.


Attraktive Rahmenbedingungen können helfen, den Personalverlust zu bekämpfen

Yves Schneuwly, Geschäftsführer der Coople (Schweiz) AG:

«Unsere Umfrage zeigt deutlich, dass es für Gastrobetriebe in der Schweiz aktuell schwierig ist, ihr angestammtes, erfahrenes Personal zurückzuholen, was ihre wirtschaftliche Erholung nach der Krise verlangsamt oder schlimmstenfalls unmöglich macht. Das hat einerseits mit psychologischen Faktoren und Einstellungen der Arbeitnehmenden zu tun, könnte aber andererseits zumindest teilweise mit Massnahmen bei den Rahmenbedingungen ausgeglichen werden – falls die Betriebe nach den langen, schwierigen Zwangspausen dazu wirtschaftlich und organisatorisch in der Lage sind.»

Die Umfrage zeigt, dass sich viele Arbeitnehmende im Gastro-Sektor einen höheren Verdienst wünschen. Die durchschnittlichen Löhne sind heute vergleichsweise tief. Viele Unternehmen können sich aber in der aktuellen Situation eine Anhebung des Lohnniveaus nicht leisten. Auch zusätzliche Anreize wie Prämien oder Umsatzbeteiligungen, die dem Personalmangel entgegenwirken könnten, sind in diesem Fall schwierig umsetzbar.

Dass mehr Flexibilität und angepasste Arbeitszeiten aber zumindest einen Teil des Gastropersonals in der Branche halten könnten, wurde in der Umfrage ebenfalls verdeutlicht. Die Option, im eigenen Tempo wiedereinzusteigen und Einsatzdauer, Pensum, Arbeitstage oder auch Arbeitsorte mitbestimmen zu können, wird von zahlreichen Teilnehmenden gewünscht.

Die Zukunft der Arbeit ist von Flexibilität und Autonomie geprägt, auch in der Gastronomie. Betriebe, die der steigenden Nachfrage nach Flexibilität begegnen und konsequent auf einen hohen Anteil flexibler Arbeitskräfte setzen, stellen die Weichen kurz- und mittelfristig richtig. Die Personalplanung muss heute nicht mehr Top-Down geschehen, sondern kann mit Hilfe eines digitalen Marktplatzes wie dem von Coople, auch Bottom-Up erfolgen. So bleibt die Autonomie über die Auswahl der passenden Einsätze bei den Mitarbeitenden und die Motivation entsprechend hoch.

Infografik ansehen



* Umfrage/Teilnehmende:

1‘319 Teilnehmende, nicht-repräsentativ für alle flexiblen Mitarbeiter der Schweizer Gastronomie

Alle Teilnehmenden waren in den letzten 8 Monaten aktive Nutzer der Coople Plattform

Flexible Coople Mitarbeiter in Gastronomie-/Hotellerie, z.B. Barmitarbeiter, Empfangsmitarbeiter, Küchenchefs bis zu Servicemitarbeiter oder Spülküchen-Mitarbeiter

Durchschnittsalter: 37.3 Jahre

Durchschnittlich bereits 257 Stunden über Coople gearbeitet

Grösster Anteil kommt aus dem Kanton ZH, gefolgt von BE, GE, AG, VD, SG

Start geglückt: Erfolgreiche Zwischenbilanz zum Personaleinsatz in den Impfzentren des Kantons Zürich

Start geglückt: Erfolgreiche Zwischenbilanz zum Personaleinsatz in den Impfzentren des Kantons Zürich

Zürich, 5. Mai 2021 – Seit rund vier Wochen können sich Zürcherinnen und Zürcher in den Impfzentren gegen Covid-19 impfen lassen. Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich stellt in Zusammenarbeit mit Spitälern elf Impfzentren bereit. Coople kooperiert direkt mit den von den regionalen Spitälern betriebenen Impfzentren in Affoltern am Albis, Horgen, Dietikon, Bülach, dem Referenzimpfzentrum des Kantons Zürich am EBPI und dem Impfzentrum des Zürcher Stadtspitals Triemli, um deren Personalbedarf zu decken.

Positive Zwischenbilanz nach Startphase

Das erste Fazit von Coople nach der Startphase fällt positiv aus. Bis zum 3. Mai 2021 standen insgesamt 298 Mitarbeitende von Coople in den Impfzentren im Einsatz.

Basis für die erfolgreiche erste Phase des Projekts ist das grosse Interesse seitens der Arbeitnehmenden mit Joberfahrung, die den Anforderungen der Zürcher Gesundheitsdirektion entsprechen. Bisher konnten 5‘652 Personen auf der Personalverleihplattform für die Impfkampagne registriert werden, davon 2‘203 Interessenten aus medizinischen Berufen, inkl. 264 Ärzte/Ärztinnen, 1‘195 Pflegefachfrauen/Pflegefachmänner und 744 andere medizinische Fachpersonen. Insgesamt haben sich 3‘991 Personen für Einsätze in den Impfzentren beworben.

Hohes Interesse bei Arbeitnehmenden für Flex-Jobs im Gesundheitswesen

Eine Umfrage Anfang April unter den Personen mit medizinischen Berufsausbildungen, die sich bei Coople für Einsätze in Impfzentren registriert haben (1‘028 Angeschriebene, Rücklaufquote 34%), zeigt ausserdem eine grosse Nachfrage nach flexiblen Jobs im Gesundheitssektor.

Rund 74% der Antwortenden würden auch ausserhalb der Impfkampagne in flexiblen Jobs im Gesundheitswesen arbeiten. Die grosse Mehrheit ist dabei an Stellen bei öffentlichen Spitälern (67%), privaten Spitälern (64%) oder in Hausarzt-Praxen (51%) interessiert (Mehrfachantworten möglich). Das Interesse an anderen Einsätzen, beispielsweise in Pflegeheimen, ist demgegenüber deutlich kleiner.

Weitere Ergebnisse der Umfrage:

  • Wochentage: Einsätze unter der Woche sind beliebter als an Wochenenden. Dennoch zeigt sich die Mehrheit der Antwortenden (57%) offen für Arbeit an Wochenenden. (Mehrfachantworten möglich)
  • Pensum: Gefragt nach dem gewünschten Arbeitspensum, sind die Antworten ausgeglichen. Ein Arbeitspensum von 1-2 Tagen/Woche ist am beliebtesten (21%).
  • Dauer: Längerfristige Einsätze sind am stärksten gefragt. 20% wünschen sich Stellen für 1-3 Monate, 24% Stellen für ein Jahr oder mehr.
  • Ziele: Die wichtigsten Ziele der Befragten sind: „Mehr Sicherheit durch mehr Einkommen“ (45%), „Mehr Flexibilität im Berufsalltag“ (43.3%), „Mehr Selbstbestimmung“ (36.6%) und „Ausbau des Netzwerks durch mehr Berufskontakte“ (34.3%). (Mehrfachantworten möglich)
  • Nutzererfahrung: 95% der Teilnehmenden würden Coople im Bekanntenkreis weiterempfehlen.

Yves Schneuwly, Geschäftsführer Coople Schweiz: «Die Ergebnisse dieser ersten Umfrage haben uns sehr gefreut. Nicht nur, weil Coople als positiver Arbeitgeber wahrgenommen wird, sondern weil der Wunsch nach flexiblen Arbeitseinsätzen im Gesundheitswesen bei Personen mit medizinischen Ausbildungen grösser ist, als erwartet.»


Plattform weiter offen für interessierte Arbeitnehmende

Sofern die Impfstofflieferungen zuverlässig eintreffen, wird es bald möglich sein, die breitere Bevölkerung zu impfen. Sobald mehr Impfungen durchgeführt werden, steigt auch die Nachfrage nach fachkundigem Personal in den Impfzentren: Patientendaten erfassen und übermitteln, IT-Systeme betreuen, Zugangskontrollen garantieren, Patientenbetreuung sicherstellen und natürlich Impfungen durchführen sind nur einige der vielfältigen Aufgaben.

Ärztinnen und Ärzte, medizinische Fachangestellte und Administrationspersonal können ihre Unterstützungsbereitschaft weiterhin über unsere Registrierungsseite zur Impfaktion signalisieren.

Über Coople

Seit der Gründung in Zürich im Jahr 2009 hat sich Coople mit über 500’000 registrierten Arbeitnehmern und 20’000 Einsatzbetrieben zu Europas grösster digitaler Plattform für den Personalverleih entwickelt. Das Unternehmen vermittelt flexible Arbeitskräfte für kurz- und langfristige Einsätze in den Bereichen Gesundheit, Gastronomie, Hotellerie, Detailhandel, Aviatik, Logistik, Events und Promotion sowie im Kaufmännischen Sektor. Coople hat weitere Standorte in Lausanne, London und Minsk.

Medien Kontakt

Sabina Neuhaus, Head of Marketing
sabina.neuhaus@coople.com oder media.ch@coople.com

Kantonale Impfaktion: Technologie-Unternehmen Coople unterstützt den Kanton Zürich als offizieller Partner in der Personalbeschaffung

Kantonale Impfaktion: Technologie-Unternehmen Coople unterstützt den Kanton Zürich als offizieller Partner in der Personalbeschaffung

Bald schon wird die Covid-19-Impfung für die breite Bevölkerung zugänglich sein. Der Kanton Zürich stellt in Zusammenarbeit mit Spitälern elf Impfzentren bereit. Aufgrund möglicher Lieferverzögerungen der Impfdosen ist ein skalierbares und flexibles Personalmanagement essenziell. Coople bietet mit ihrer digitalen Lösung die ideale Plattform zur optimalen und schnellen Planung von Fachpersonal.

Deckung des Personalbedarfs zum Impfstart für die breite Bevölkerung

Viele Schweizerinnen und Schweizer sind ungeduldig und verunsichert, weil für die breite Masse noch kein Impfstoff da ist. Daher soll es schnell gehen, sobald der Kanton Zürich grössere Mengen an Impfstoff erhält. Um direkt eine hohe Impfquote zu erzielen und die Impfkapazitäten der Hausärzte und Apotheken optimal zu ergänzen, sind im Kanton Zürich elf Impfzentren geplant.

Neben drei Standorten in der Stadt Zürich werden in Zusammenarbeit mit regionalen Spitälern und Städten weitere acht Zentren bereitgestellt, für die zeitnah Personal rekrutiert, geschult und disponiert werden muss. Coople kooperiert direkt mit den von den regionalen Spitälern betriebenen Impfzentren in Affoltern am Albis, Horgen, Dietikon und Bülach, um deren aktuellen Personalbedarf zu decken. Ebenfalls unterstützt Coople das Referenz-Impfzentrum am EBPI, in welchem seit Anfang Januar Risikogruppen geimpft werden.

Personalplanung mit maximaler Flexibilität und Skalierbarkeit

Das genaue Startdatum der Impfaktion und die Anzahl offener Stellen ist abhängig von der Verfügbarkeit des Impfstoffes. Die Personalplanung der Impfzentren ist dadurch sehr herausfordernd, da nicht mit absoluter Sicherheit gesagt werden kann, wann, wieviel und welcher Impfstoff zur Verfügung steht.

Cooples digitale Plattform bietet maximale Flexibilität und stellt damit sicher, dass jederzeit und schnell auf veränderte Rahmenbedingungen und den dadurch schwankenden Personalbedarf reagiert werden kann. Hierfür bietet Coople einen Pool von geprüften Fachkräften. Arbeitnehmer mit passenden Qualifikationen werden laufend über offene Stellen bei den Impfzentren informiert und können sich sofort darauf bewerben und angestellt werden.

Das Auslagern des gesamten Personalmanagements an Coople ermöglicht es den Impfzentren weiter, ihre Personalaufwände auf ein Minimum zu reduzieren und sich auf ihre Kernaufgaben zu fokussieren.

„Die Personalrekrutierung und die Administration über die digitale Plattform von Coople zu lösen, ist eine grosse Entlastung für uns. Zudem kann das Personal von Coople schnell und flexibel aufgeboten werden, so dass das Impfzentrum den Betrieb wie geplant aufnehmen kann“, sagt Marco Urban, Betriebsleiter des Impfzentrums See-Spital Horgen.

Dank der Kooperation mit der Gesundheitsdirektion und der Volkswirtschaftsdirektion werden Personalprozesse auf kantonaler Ebene vereinheitlicht und qualifiziertes Personal den Impfzentren trotz engem Zeitplan bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt.

Ärzte, medizinische Fachangestellte und Administrationspersonal können weiterhin ihre Unterstützungsbereitschaft signalisieren

Um in den Impfzentren hunderte von Menschen am Tag impfen zu können, braucht es fachkundiges Personal in grosser Zahl: Patientendaten erfassen und übermitteln, IT-Systeme betreuen, Zugangskontrollen garantieren, Patientenbetreuung sicherstellen und natürlich Impfungen durchführen sind nur einige der vielfältigen Aufgaben.

Bei der Gesundheitsdirektion und der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich sowie den Spitälern sind in den vergangenen Wochen unzählige Spontanbewerbungen eingegangen.

„Die Bereitschaft zu helfen ist gross. Bislang haben sich bereits über 1’100 Gesundheitsfachkräfte, Ärzte und Administrationspersonal über unsere Plattform registriert“, erläutert Yves Schneuwly, Geschäftsführer von Coople.

Interessierte Personen sind weiterhin aufgerufen, sich zu melden und können sich über die Landingpage der Impfaktion Zürich registrieren.

Hoffnung für Stellensuchende – Coople unterstützt das Projekt «Esperanza»

Zur Vermittlung von geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten arbeitet Coople mit dem kantonalen Stellenmeldezentrum zusammen. Dieses schaltet die verfügbaren Stellen im «Job-Room», der für alle registrierten Stellensuchenden zugänglichen Bundesplattform, auf. Das Projekt «Esperanza» bietet die Chance, dass zuerst Stellensuchende, die unter der aktuell angespannten Arbeitsmarkt-Situation leiden, eine vorübergehende Anstellung erhalten. Dank der Zusammenarbeit sowohl mit dem Stellenmeldezentrum wie den einzelnen Impfzentren stellt Coople einheitliche Melde- und Rekrutierungsprozesse sicher.

Coople steht voll und ganz hinter der Mission dieses Projektes der Volkswirtschaftsdirektion. Bei einem Einsatz in einem gesellschaftlich wichtigen Projekt wie der kantonalen Impfaktion können Stellensuchende ihre Qualifikationen einsetzen, wertvolle Erfahrungen sammeln, ihre Chancen auf den beruflichen Wiedereinstieg erhöhen und ihr Kontaktnetz erweitern.

Über Coople

Seit der Gründung in Zürich im Jahr 2009 hat sich Coople mit über 500’000 registrierten Arbeitnehmern und 20’000 Einsatzbetrieben zur grössten digitalen Plattform für den digitalen Personalverleih in Europa entwickelt. Das Unternehmen vermittelt flexible Arbeitskräfte für kurz- und langfristige Einsätze in den Bereichen Gesundheit, Gastronomie, Hotellerie, Detailhandel, Aviatik, Logistik, Events und Promotion sowie im Kaufmännischen Sektor. Coople hat weitere Standorte in Lausanne, London und Minsk.

Eine Umfrage von Coople zeigt: die Corona-Krise hat den Trend zur flexiblen Arbeit massiv beschleunigt – aber 80 Prozent der Firmen kennen die Rechte von Flexworkern nicht

Eine Umfrage von Coople zeigt: die Corona-Krise hat den Trend zur flexiblen Arbeit massiv beschleunigt – aber 80 Prozent der Firmen kennen die Rechte von Flexworkern nicht

Zürich, Oktober 2020 – Eine Umfrage von Coople, der Plattform für digitale Personallösungen, gewährt überraschende Einblicke in die neue Arbeitswelt: ein Grossteil der Arbeitgeber kennt die Rechte von Flexworkern nicht, geplant wird im “Corona”-Jahr viel kurzfristiger und flexibles Arbeiten ist heute eine Möglichkeit, Karriere zu machen. „Flexworker sind keine zweitklassigen Mitarbeiter“, sagt Yves Schneuwly, Geschäftsführer Coople Schweiz.

Coople befragte zwischen dem 8. und dem 13. September 2020 knapp 200 Personal- und Führungskräfte von kleinen, mittleren und grösseren Schweizer Unternehmen über ihr Wissen bezüglich der Rechte flexibler Arbeitskräfte, ihrer Einschätzung der aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt sowie ihrem Einsatz flexibler Arbeitskräfte.

Anrecht auf Krankentaggeld? Das wissen 56 Prozent der Befragten nicht

Überraschend: Über 80% der Befragten kannten die Rechte flexibler Mitarbeiter nicht. 51 Prozent wissen nicht, dass externe, flexible Mitarbeiter ein Anrecht auf Ferienentschädigung haben. 56 Prozent ist nicht bewusst, dass es ein Anrecht auf Krankentagegeld gibt. Und nur 18 Prozent sind informiert, dass externe, temporäre Mitarbeiter ein Anrecht auf Weiterbildung haben.

“Wenn Mitarbeiter über flexible Plattformen wie Coople angestellt sind, geniessen sie im Vergleich mit Festangestellten nach OR eine gleichwertige soziale Absicherung”, sagt Yves Schneuwly, Geschäftsführer Coople Schweiz. Diese sei auf die Bedürfnisse flexibel arbeitender Menschen zugeschnitten und die Leistungen reichten von Versicherungen und Altersvorsorge bis hin zur finanziellen Beteiligung an Weiterbildung. “Gleichzeitig bietet diese Art der Beschäftigung den Arbeitnehmenden Flexibilität und Spielraum, um persönliche Ziele zu erreichen – etwa eine bessere Vereinbarung von Beruf und Privatleben, neue Kompetenzen aufbauen oder das Einkommen aufstocken.”

Digitalisierung hat Flexwork etabliert

Durch die Digitalisierung ist Flexwork von einer Notlösung zu einer etablierten, weil zeitgemässen Arbeitsform für Arbeitnehmer geworden. Diese können ihre Online-Profile selbst erstellen und durch gute Bewertungen ständig verbessern.

“Flexworker sind keine zweitklassigen Mitarbeiter”, betont Schneuwly. “Sie sind oft sehr ambitioniert und nutzen flexible Arbeit, um sich Möglichkeiten für den beruflichen Aufstieg zu schaffen. Dies ist besonders für Quereinsteiger relevant, da die Reputation auf unserer Plattform mit der Zeit wichtiger ist als der CV. Ehrgeiz wird belohnt und wir haben unzählige Beispiele von Cooplern (unseren flexiblen Mitarbeitern), die durch flexible Arbeit ihre Ziele erreicht haben.” Personal werde sowohl für kurz- und langfristige Personaleinsätze gesucht. “Auf einem digitalen ‘Marktplatz’ haben Arbeitnehmer und Firmen selbst die Kontrolle mit wem sie wann arbeiten möchten. Im Anschluss können sie sich gegenseitig bewerten. Transparenter geht es nicht.”

Neues Leitbild von Coople: Die Reputation des Arbeitsmodells stärken

59 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass Flexibilität wichtig bis sehr wichtig ist. Wurde vor COVID-19 am ehesten vier bis 12 Monate im Voraus geplant, so sind dies jetzt eher ein bis drei Monate. Das ist ein Planungszeitraum, den man mit neuen Festanstellungen oft nicht einhalten kann – flexible Arbeit wird gebraucht. “Der Trend zu flexiblem Arbeiten hat sich durch die Corona-Krise deutlich akzentuiert – ähnlich der Digitalisierung. Flexible Arbeit bedeutet beste Möglichkeiten in guten Zeiten – und in schlechten ist sie essenziell geworden”, sagt Yves Schneuwly. Und: “Bis 2025 könnten Unternehmen über ein Drittel ihrer Belegschaft als flexible Mitarbeiter beschäftigen.”

Cooples Ziel ist es, allen Arbeitskräften und Firmen auf der Plattform zu ermöglichen, ihre Ziele durch flexible Arbeit zu erreichen und die Reputation dieses Arbeitsmodells zu stärken. “Wir müssen stärker kommunizieren, dass Flexwork für beide Seiten fair und lohnenswert ist”, sagt Schneuwly.

Wieso wir unser Leitbild und unsere Website anpassen

Wieso wir unser Leitbild und unsere Website anpassen

Vor gut 10 Jahren war Coople der absolute Vorreiter für flexible Arbeit. Heute sind flexible Arbeitsmodelle bei vielen Unternehmen Teil der Strategie und die einzige Möglichkeit, die Personalplanung der sich verändernden Marktnachfrage anzugleichen.

Die letzten Monate haben zudem bewiesen, wie essenziell flexible Arbeitskräfte für unsere Wirtschaft sind. Sie erlauben uns, schnell auf unvorhersehbare Veränderungen wie die Corona-Krise zu reagieren. Nur die extreme Flexibilität dieser Arbeitskräfte konnte es beispielsweise Supermärkten und der Landwirtschaft ermöglichen, die Grundversorgung der Bevölkerung fortwährend zu sichern.

Um der wichtigen ökonomischen Rolle flexibler Arbeitskräfte gerecht zu werden, ändern wir unser Leitbild und passen es unserer Strategie an. Coople setzt sich das Ziel, flexible Arbeit so anerkannt und lohnend zu gestalten, wie eine Festanstellung. Es ist an der Zeit, dass flexible Arbeit zur neuen Norm wird. Wir verpflichten uns dazu weiterhin disruptiv auf den Arbeitsmarkt einzuwirken und flexible Arbeit auf das nächste Level zu bringen.

Unsere Website sieht mittlerweile bereits etwas anders aus. Dies ist aber lediglich der Anfang und wir freuen uns schon jetzt darauf, unsere Pläne und Ambitionen im September genauer zu erläutern. In der Zwischenzeit freuen wir uns über jegliche Fragen und konstruktives Feedback an marketing@coople.com.

Schweizer Detailhändler und Coople schaffen flexible Personallösung für die Phase nach den Corona-Beschränkungen

Schweizer Detailhändler und Coople schaffen flexible Personallösung für die Phase nach den Corona-Beschränkungen

Zürich, 22. April 2020 – Der Verband Schweizerischer Filialunternehmungen (VSF) und der Verband des Schweizerischen Versandhandels (VSV) arbeiten mit dem Personalverleiher Coople zusammen, um ihren Mitgliedern mit Hilfe von Cooples Online-Personalplattform in den kommenden Monaten eine effiziente Personallösung zu ermöglichen.

Die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 werden sich noch längere Zeit auf den Detailhandel in der Schweiz auswirken. Während viele Detailhandelsgeschäfte schliessen oder ihr Angebot stark reduzieren mussten, waren die Lebensmittelhändler von der Nachfrage überwältigt und standen vor personellen Engpässen. Zahlreiche Online-Shops erreichten in den vergangenen Wochen aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage und der grossen Zahl an Bestellungen ebenfalls ihre Kapazitätsgrenzen. Eine flexible Personallösung muss her. 

Mit der geplanten, schrittweisen Öffnung des Detailhandels zwischen dem 27. April und dem 11. Mai und der damit verbundenen Vorgabe, Konzepte zur weiteren Eindämmung von SARS-CoV-2 umzusetzen, werden sich die Rahmenbedingungen und der Personalbedarf erneut ändern. So werden etwa Kleidergeschäfte zusätzliches Personal für Einlasskontrollen benötigen, in Gartencentern werden mehr Mitarbeitende beim Einräumen der Ware gesucht und Möbelhäuser könnten das Personal in den Call-Centern aufstocken.

VSF, VSV und Coople gemeinsam für flexible Personallösung

Bis dato wurden für knapp 80’000 Arbeitnehmende im Detailhandel Gesuche für Kurzarbeitsentschädigung gestellt. Um in den kommenden Monaten Arbeitsplätze zu sichern und Unternehmen zu entlasten, schaffen die beiden Verbände VSF und VSV und der Personalverleiher Coople gemeinsam eine Lösung für den kurzfristigen Personalverleih. Dank dieser Kooperation können Arbeitskräfte im Detailhandel während der Phase der SARS-CoV-2-Beschränkungen unkompliziert rekrutiert und geteilt werden.

Konkret können Betriebe ihren zusätzlichen personellen Bedarf entweder kurzfristig über die Personalplattform Coople decken oder ihre Mitarbeitenden unkompliziert anderen Unternehmen zur Verfügung stellen. Arbeitnehmende wiederum, die sich in Kurzarbeit befinden oder ihre Stelle verlieren könnten, bekommen über die Coople Personalplattform die Chance, eine Zwischenbeschäftigung bei Unternehmen zu finden, die aktuell einen hohen Arbeitsaufwand haben. 

Coople bringt Arbeitgeber, Einsatzbetriebe und Arbeitskräfte zusammen. Um den Personalverleih so einfach wie möglich zu gestalten, übernimmt die Online-Plattform die gesamte Administration und kümmert sich damit um Arbeitsverträge sowie die Lohnadministration.

Da Arbeitnehmer seit der Ankündigung des Bundesrates vom 8. April 2020 Löhne aus Zwischenbeschäftigung ihren Arbeitgebern nicht mehr melden müssen, ist hiermit ein System verfügbar, dass für Arbeitnehmer finanzielle Anreize setzt und den Arbeitgebern administrative Erleichterungen bringt. Zusätzlich erlaubt die Abwicklung über die Coople Plattform allen Seiten, flexibel zu reagieren, sobald sich die Lage – und damit die Nachfrage nach Personal in den einzelnen Bereichen des Detail- und Versandhandels – wieder ändert. 

Severin Pflüger, Geschäftsführer Verband Schweizerischer Filialunternehmungen VSF: “Da viele unserer Mitgliedsunternehmen in der aktuellen Lage geschlossen haben, sind sie interessiert daran, ihre Personalressourcen zu teilen und anderen Betrieben auszuhelfen – vor allem auch weil die Anforderungen an die Mitarbeiter oft ähnlich sind, trotz anderen Gütern / Dienstleistungen, die verkauft werden. Die Kooperation mit Coople ist für uns deswegen eine ideale Möglichkeit, die Ressourcen flexibel zu teilen. Sollte sich die Lage ändern und plötzlich eine erhöhte Nachfrage nach Personal bei unseren Mitgliedern bestehen, bietet uns der grosse Pool an Mitarbeitern von Coople in der ganzen Schweiz ausserdem rasch eine Lösung, den Spiess wieder umzudrehen und Zusatzpersonal zu rekrutieren.”

“Unsere Personalverleih-Plattform kann optimale Unterstützung bieten, wenn es darum geht, verfügbare Arbeitnehmer jederzeit mit verfügbaren Einsätzen zu matchen”, sagt Viktor Calabrò, Gründer und Verwaltungsratspräsident von Coople. “Wir haben vor einigen Wochen ein ähnliches Projekt lanciert, um Personalressourcen von der Gastronomie/ Hotellerie in die Landwirtschaft zu bringen. Wir sind dabei auf grosses Interesse von Arbeitnehmern gestossen, die in der Krise ihren Beitrag leisten wollen und ihre Arbeitskraft in den Bereichen zur Verfügung stellen, wo sie gerade benötigt wird.”

Auf der Plattform von Coople sind schweizweit über 300’000 flexible Arbeitskräfte registriert, welche schnell und ohne grossen bürokratischen Aufwand vermittelt werden. Durch die flexible Planung mit Coople können Unternehmen auch auf weitere Massnahmen von Bund und Kantonen zur Eindämmung von SARS-CoV-2 schnellstmöglich reagieren.

Patrick Kessler, Geschäftsführer des Verbandes des Schweizerischen Versandhandels VSV: “Die letzten Wochen haben gezeigt, dass pragmatische Lösungen zur Personalrekrutierung nötig sind, um die Volumen zu bewältigen. Die rasche Abwicklung aller Bestellungen zur Zufriedenheit der Kunden hat für unsere Mitglieder höchste Priorität. Deswegen müssen wir flexibel auf geänderte Volumen reagieren können, und brauchen zusätzliche Ressourcen. Hierbei mit Personen aus anderen Bereichen des Detailhandels zu arbeiten ist ein Win-Win für alle. Wurde zu Beginn in der Not auf Zuruf und Zufall vermittelt, haben wir angefangen nach Lösungen zu suchen, die ein solches Job-Shifting unkompliziert ermöglichen. Ich freue mich sehr, dass wir mit der Partnerschaft zwischen den Verbänden und Coople nun eine vielversprechende Lösung gefunden haben.”


Interessierte Detailhandelsgeschäfte, die teil der flexiblen Personallösung werden möchten oder aktuell Personalbedarf haben, können sich hier anmelden. Das Team von Coople wird sich umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. Weitere Informationen stehen auf der Website https://go.coople.com/detailhandel-support zur Verfügung.


Initianten und Partner der Personallösung

Verband Schweizerischer Filialunternehmungen VSF
Der VSF ist die branchenübergreifende Vereinigung aller in der Schweiz tätigen Filialunternehmungen. Er vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Öffentlichkeit und ist für Behörden Gesprächs- und Verhandlungspartner. Zu seinen Mitgliedern zählen gegen siebzig filialisierte Unternehmungen aus Handel und Fabrikation, die sämtliche Branchen und Regionen abdecken. Die Mitglieder des VSF bilden eine der sechs grossen Gruppierungen des Detailhandels. Sie erwirtschaften jährlich einen Umsatz von über 15 Mrd. Franken und beschäftigen über 30’000 Mitarbeiter.  Ziel des Verbandes ist die Erhaltung des freien und fairen Wettbewerbs im Detailhandel, die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Filialunternehmungen sowie die Unterstützung seiner Mitglieder in gemeinsamen, übergeordneten Anliegen.

Verband des Schweizerischen Versandhandels VSV
Der VSV ASVAD ist der grösste Schweizer Verband für Online-Händler und vereint über 300 in der Schweiz aktive Online-Shops. Die Mitglieder generieren fast 50 % des Paketvolumens der Schweizerischen Post und rund 70 % des B2C Online-Handelsvolumens von 8.3 Mrd CHF in der Schweiz. Der Verband schliesst für seine Mitglieder vorteilhafte Rahmenverträge mit Dienstleistern ab, fördert die Kooperation unter den Mitgliedern und nimmt die politischen Interessen des Online-Handels in der Schweiz wahr. 

Coople
Seit der Gründung in Zürich im Jahr 2009 hat sich Coople mit über 400’000 registrierten Mitarbeitern und 20’000 registrierten Unternehmen zu Europas grösster Plattform für eine flexible Personallösung entwickelt. Das Unternehmen unterstützt Firmen aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Detailhandel, Aviatik, Logistik, Events und Promotion sowie aus dem Kaufmännischen Sektor bei der Stellenbesetzung. Seit 2016 ist Coople auch in Grossbritannien tätig, seit 2020 in den Niederlanden.

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