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HR Trends 2023 – diese 8 sollten Sie kennen

HR Trends 2023 – diese 8 sollten Sie kennen

Die letzten Jahre waren für HR-Führungskräfte die reinste Achterbahnfahrt: Ein rasanter Übergang von klassischen hin zu hybriden Arbeitsmodellen, Kündigungen und Entlassungswellen, wirtschaftliche Volatilität – um nur einige zu nennen. Was also können HR-Führungskräfte im Jahr 2023 erwarten?

Das Wohlbefinden der Mitarbeitenden, flexible Arbeitsmodelle, Diversität, Gleichheit und Inklusion waren die Top-Prioritäten von Unternehmen, während sie gelernt haben, sich an diese Veränderung anzupassen. Vorausblickend, werden viele dieser Trends weiterhin im Vordergrund stehen und sich weiterentwickeln.

Im Folgenden die wichtigsten Bereiche, auf die sich HR-Führungskräfte konzentrieren:


HR Trend 1: Finanzielle Sicherheit

Angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten durch die Inflation ist es nicht verwunderlich, dass der Lohn die Hauptsorge der meisten Beschäftigten ist. Dies betrifft insbesondere Arbeitnehmende mit tiefem Verdienst. Jüngste Befragungen zeigen zudem, dass in diesem Jahr die Nominallöhne im Durchschnitt aller Branchen um schätzungsweise 2,2 Prozent steigen. Aus diesem Grund haben Lohnüberprüfungen, Lohngerechtigkeit und Benchmarking für PersonalleiterInnen hohe Priorität, um das Risiko zu vermeiden, bestehende Talente zu verlieren. Zusätzlich werden Mitarbeiter-Benefits und deren Kommunikation immer wichtiger.

Nicht alle Unternehmen können in Zeiten von politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit, wo das Budget knapp ist, Lohnanpassungen anbieten. Neue Lösungsansätze sind gefragt. Flexible Personalplanung kann eine Schlüsselrolle spielen, um das Kernteam adäquat zu bezahlen und gleichzeitig flexibel auf äussere Umstände wie z.B. Marktveränderungen zu reagieren. Zudem muss der richtige Mittelweg zwischen Investment in Arbeitskräfte und Technologien gefunden werden, um Arbeitsabläufen zu optimieren und die Effizienz weiter zu steigern.

Image that illustrates leadership

HR Trend 2: Führungsstile und Management

Mit jeder Generation entwickeln sich neue Arten von Führungsstilen. Es lässt sich beobachten, dass der traditionelle Fokus von Führungskräften auf KPIs und Unternehmenserfolg ergänzt wird. Stichwort: Empathiefähigkeit.

Dieser Wandel mag der Grund dafür sein, dass Unternehmen in gezielte Führungsschulungen investieren, wobei der Schwerpunkt auf „menschlicher“ Führung liegt. Einfühlsame Führungskräfte sind besser in der Lage, auf die individuellen Herausforderungen ihrer Mitarbeitenden einzugehen und sie proaktiv beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen. Eine auf Vertrauen und Empathie basierte Führung führt auch dazu, dass sich das Team wertgeschätzt und respektiert fühlt und so die Motivation an der Arbeit nicht verliert.

HR Trend 3: Hybride Arbeitsmodelle

Vor Covid herrschte in der Gesellschaft hartnäckig die Meinung, dass die Arbeit im Büro produktiver sei als Arbeit aus der Ferne. In den vergangenen zwei Jahren haben jüngste Daten aus Amerika jedoch gezeigt, dass Menschen, die hybrid arbeiteten, 9% effizienter waren, wenn sie von zu Hause aus arbeiteten, als wenn sie im Büro waren. Gemäss einer Onlineumfrage von Deloitte gibt fast die Hälfte der Arbeitnehmenden in der Schweiz an, sich produktiver im Home Office zu fühlen als im Büro – und umgekehrt schätzen nur 16% ihre Produktivität höher, wenn sie im Büro arbeiten. Unternehmen unterstützen diese Arbeitsform auch im Jahr 2023, indem sie ein solides Struktursystem und eine entsprechende Ausstattung bereitstellen.

People from different age groups and different backgrounds

HR Trend 4: Diversität & Inklusion

Unternehmen erkennen immer mehr, dass eine vielfältige und inklusive Arbeitsumgebung sowohl für die Mitarbeitenden als auch für das Unternehmen selbst von Vorteil ist. Diversität bezieht sich darauf, die Unterschiedlichkeit von Menschen in Bezug auf Geschlecht, Alter, ethnischer Zusammensetzung, kultureller Hintergründe, Fähigkeiten und andere Merkmale zu berücksichtigen. Inklusion bezieht sich auf die Schaffung einer Arbeitsumgebung, in der alle Mitarbeitenden sich akzeptiert und wertgeschätzt fühlen und ihre Talente und Fähigkeiten voll entfalten können. Einige Schritte, die Unternehmen ergreifen können, um diesen Trends zu folgen, können sein: Diversität in den Recruiting-Prozess einbeziehen, die Schaffung einer Unternehmenskultur die Inklusion fördert und Sensibilisierungstrainings anbieten.

Die Digitalisierung hat die Art und Weise, wie wir arbeiten, grundlegend verändert. Ein digitaler Personalverleih verspricht den Vorteil, auf diesen Trend zu reagieren, indem innert kürzester Zeit und ortsunabhängig auf eine erweiterte Reichweite und dadurch einen diversen Pool von Bewerbenden zurückgegriffen werden kann. Diversitäts-Strategien der Einsatzbetriebe können so leicht und gezielt umgesetzt werden und Job-Angebote werden allen Menschen, unabhängig von ihren Hintergründen, zugänglich gemacht.

HR Trend 5: Employer Branding

Employer Branding ist einer der Schlüsseltrends für 2023 und trägt dazu bei, das Image und die Reputation eines Unternehmens als Arbeitgeber zu verbessern. Deshalb ist es unerlässlich als Unternehmen zu kommunizieren, dass das Wohlbefinden und die Entwicklung der Mitarbeitenden wichtig ist und ihnen am Herzen liegt. Dies ist besonders für Millennials von hoher Wichtigkeit: 78% der Schweizer Frauen und 62% der Männer geben an, dass ein positives Arbeitsklima der wichtigste Faktor bei der Wahl eines Arbeitsplatzes ist. Jedes Unternehmen verliert potentielle Talente und zukünftige Führungskräfte, wenn dieses Arbeitsklima nicht überzeugend kommuniziert werden kann.

People that are learning new skills

HR Trend 6: Weiterbildung

Die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer suchen ein Unternehmen, in dem sie ihre Karriere stetig ausbauen können. Laut einer aktuellen Studie von Gartner, in der mehr als 800 HR-Führungskräfte in 60 Ländern befragt wurden, haben 44% der Personalleiter das Gefühl, dass ihr derzeitiges Unternehmen keine überzeugenden Karrieremöglichkeiten bietet, weshalb sie dazu neigen, sich nach neuen Möglichkeiten umzusehen.

In einem sich schnell verändernden Arbeitsmarkt und einer immer komplexeren Geschäftswelt ist es wichtig, die Fähigkeiten und Kenntnisse der Mitarbeitenden kontinuierlich zu aktualisieren und zu erweitern. Weiterbildungen anzubieten bzw. zu unterstützen hilft auch dabei, die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber zu steigern und die Mitarbeiterbindung zu stärken. Unternehmen, die in die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden investieren, können so auch ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihre Position auf dem Markt verbessern. In der Schweiz, wo die Arbeitslosigkeit auf einem Tiefststand (2.2% im Jahr 2022) ist und die Konkurrenz um qualifizierte Arbeitskräfte hoch, ist es für Unternehmen entscheidend, ihre Mitarbeitenden zu halten und durch Weiterbildung und Schulung zu entwickeln.

Haben Sie schon gewusst? Temporärarbeitende geniessen hier einen Sonderstatus. Bereits ab 88 Stunden temporär geleisteter Arbeit erhalten sie dank dem Weiterbildungsfonds «temptraining» finanzielle Mittel um sich mit ausgesuchten Weiterbildungen entwickeln und ihre beruflichen Perspektiven und ihre Vermittelbarkeit auf dem Arbeitsmarkt verbessern zu können. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

HR Trend 7: Flexibilität

In der Schweizerischen HR-Welt ist Flexibilität in den letzten Jahren zu einem zunehmend wichtigen Trend geworden. Immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitenden flexible Arbeitszeiten, Telearbeit und andere Formen der Flexibilität an. Dies hat viele Vorteile, wie zum Beispiel eine bessere Work-Life-Balance für die Mitarbeitenden, höhere Motivation und Produktivität, sowie die Möglichkeit, Talente aus der ganzen Welt zu gewinnen.

Flexibilität wird auch als wichtiger Faktor für die Attraktivität eines Arbeitgebers angesehen und kann bei dem Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte einen Vorteil darstellen. Die COVID-19 Pandemie hat letztlich dazu beigetragen, dass die Flexibilität in der Arbeitswelt einen höheren Stellenwert bekommen hat.

So gibt es auch immer mehr Menschen, die diese Flexibilität in ihrem Beruf suchen mit dem Ziel, Ihre Arbeit besser mit persönlichen Verpflichtungen und Prioritäten in Einklang zu bringen, ihre Arbeit selbstbestimmt zu gestalten und ihre Zeit und Ressourcen entsprechend ihren Bedürfnissen einzusetzen oder mehrerer Aufträge oder Projekte gleichzeitig zu bearbeiten.


HR Trend 8: Ältere Arbeitnehmende

Altersstereotype und Altersdiskriminierung sind ein Hindernis für ein langes Arbeitsleben. Glücklicherweise lässt sich ein spannender Trend seit gut zwei Jahren beobachten: Die Arbeitslosenquote ist bei den 50- bis 64-Jährigen von über 3 Prozent auf 1.9 Prozent gesunken. Die Familienplanung ist abgeschlossen und die Erfahrung hoch – die Eigenschaften und das Know-how von älteren Arbeitnehmenden sind zunehmend gefragt. Vor Kurzem haben wir den Erfahrungsbericht unserer 61-jährigen Cooplerin Beata N. geteilt, welche durch einen Weiterbildungskurs ihr Wissen in der Gastronomie vertiefen und so wieder aktiv am Arbeitsmarkt teilhaben konnte. Angebote dieser Art unterstützen diesen Trend und wirken aktiv dem Fachkräftemangel entgegen.


Ausblick

Nach einer langen Zeit der Ungewissheit haben Einfühlungsvermögen und Transparenz für die Mitarbeitenden oberste Priorität, wenn es um ihre Karriere geht, während sie die Krisen unserer Zeit bewältigen.

Wir stehen vor einem weiteren herausfordernden Jahr, in dem Personalverantwortliche mit einem neuen Ausmass an Disruption konfrontiert werden. Die Zeitspannen zwischen Planung und Umsetzung wird immer kürzer und die Anforderungen steigen. Daher ist es umso wichtiger, dass HR-Manager lernen, an diesen Veränderungen zu wachsen, indem sie den Menschen in den Mittelpunkt stellen, sich auf deren Wohlbefinden und die Sicherheit des Arbeitsplatzes konzentrieren und Technologie nutzen, die zu mehr Agilität verhelfen.

Flexible Personalplanung rund um das Kernteam, die vereinfachte Umsetzung von Diversity-Strategien oder gezielte Weiterbildungen für erfahrene Flex-Worker sind nur einige Möglichkeiten, wie digitale Personalverleiher wie Coople Unternehmen dabei unterstützen, auf die wichtigsten HR-Trends 2023 einzugehen und diese effektiv umzusetzen.

Wir feiern 10-jähriges Jubiläum von Cooplerin Linda

Wir feiern 10-jähriges Jubiläum von Cooplerin Linda

Wir könnten nicht stolzer sein, die 10-jährigen Jubiläen unserer Coopler zu feiern – so auch das 10-jährige Jubiläum unserer Coplerin Linda. In unserem Interview verriet uns Linda, was sie damals dazu bewegte, sich bei Coople zu registrieren und welche beruflichen sowie persönlichen Ziele sie momentan verfolgt.


Wir stellen vor: Linda

Als sich Linda vor 10 Jahren bei Coople registrierte, war sie nach ihrer Ausbildung als Köchin hauptsächlich in der Gastronomie im Einsatz. In den vergangen 10 Jahren konnte Linda dank Coople Jobs vieles Neues lernen, neue Freundschaften schliessen und sogar mit Rene Schudel zusammenarbeiten.
Vor 6 Jahren machte sich Linda mit den digitalen Krypto Assets in der Kundenbetreuung selbständig und als sichere Jobplattform, half Coople ihr dabei, ihr eigenes Business aufzubauen

Warum hast du dich damals bei Coople registriert?

«Nach meiner Kochlehre zog es mich nach Frankreich, 1.5 Jahre lebte und arbeitete ich an der Cote d’Azur im Süden des Landes. Um dann meine Englischkenntnisse zu vertiefen, ging ich nach Australien. Als ich nach 8 Monaten den Start in die Schweiz wieder plante, habe ich von Australien aus eine Stelle gesucht, um sofort wieder arbeiten zu können. Da sich das nicht so einfach gestaltete, weil damals Vorstellungsgespräche noch vor Ort geführt wurden, suchte ich andere Lösungswege und bin auf die Coople Jobs App gestossen. Da fand ich flexible und kurzfristige Einsätze. Coople war da die perfekte Lösung meine Herausforderung.»


Was war dein erster Coople Job?

«Mein erster Einsatz war im Hotel Alpenblick in Bern. Dort war ich als Köchin im Mittags- und Abendservice tätig. Durch die klare Kommunikation die Coople zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer herstellt war es ein gelungener erster Einsatz.»

„Während meiner Ausbildungszeit an der Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich war Coople stehts ein Begleiter, um neben dem Studium Geld zu verdienen.“

Welche neuen Berufserfahrungen und Kenntnisse hast du durch Coople Jobs dazugewonnen? 

«Dadurch, dass wir bei Coople immer mit verschiedenen Personen und Teams zusammenarbeiten, lernte ich, mich immer wieder neu anzupassen und flexibel zu reagieren. Meine Auffassungsgabe wurde stets auf die Probe gestellt, da ich mir bei jedem Einsatz neue Abläufe und Informationen wie z.B. neue Karten oder neue Gerichte in kürzester Zeit merken musste. Meine Menschenkenntnis und Empathie Fähigkeit ist in dieser Zeit auch sehr gewachsen. Doch auch organisatorisch konnte ich viel dazu lernen, da es keine Seltenheit war, wenn ich in einem Monat bei vier verschiedenen Einsatzbetriebe arbeitete. Auch während meiner Ausbildungszeit an der Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich war Coople stehts ein Begleiter, um neben dem Studium Geld zu verdienen.»


Welche persönlichen oder beruflichen Ziele verfolgst du momentan?

«Vor 6 Jahren habe ich mich selbständig gemacht und Coople half mir dabei, flexibel neben meiner Selbständigkeit ein weiteres aktives Einkommen zu generieren. Mit einer Festanstellung wäre das so nicht möglich gewesen. Da es am Anfang in jeder Selbständigkeit um den Aufbau geht, war Coople für mich die beste, einfachste und sicherste Möglichkeit, mein Einkommen zu sichern.
Mittlerweile nutze ich Coople um meine Fixkosten zu decken und mein Unternehmertum macht mich finanziell frei. Ab Januar 2023 geht es aber dann für zwei Jahre auf Weltreise, da wird es eine Coople Pause geben.»


Welchen Rat würdest du neuen Cooplern geben, die sich gerade registriert haben? 

«Ich empfehle jedem, möglichst viele Jobprofile auszuwählen und so viele Einsatze, wie nur möglich zu absolvieren. Du solltest am Anfang nicht zu wählerisch sein, um möglichst schnell an gute Bewertungen zu kommen und dir so ein attraktives Jobprofil aufbauen. Es macht auch Sinn, ungelernte Jobprofile hinzuzufügen, um neue Dinge auszuprobieren und so neue Fähigkeiten dazu zu lernen.»


Welche neuen Brachen/Profile konntest du dank Coople entdecken? 

«Ich hatte neben den vielseitigen Gastronomieberufen die Möglichkeit, als Assistenz eines Eventmanagers zu arbeiten, als Hostess, in der Logistik, als Fahrerin, im Kaufmännischen Bereich, in der Administration sowie als Promotorin und auch im Verkauf bei meinem Lieblings Sportwaren Händler. Ich finde es grossartig, wie ich dank Coople in so viele Bereichen Einblick erhalten konnte.»

Was ist deine Lieblingserinnerung, wenn du an die letzten 10 Jahre mit Coople denkst? 

«Es gab so viele grossartige Momente, ich kann mich nicht auf eine Lieblingserinnerung beschränken. Ich hatte so viele schöne und coole Einsätze, soviel abwechslungsreiche Erlebnisse, viele spannende Kontakte, die ich knüpfen durfte und mit denen ich heute noch in Kontakt bin. Alles in allem ist es eine wunderbare Zeit, auf die ich zurückblicken kann, mit vielen Momenten, die mir noch lange in Erinnerung bleiben werden. Zwei davon sind zum Beispiel ein Einsatz bei Migros Catering in St. Moritz, wo ich bei einem Traumwetter und weissen Bergen das Roastbeef auf dem Grill zubereitete oder auch die Events in Dübendorf mit René Schudel.»

Cooplerin Linda K. während eines Einsatzes

Welche Botschaft hast du für Einsatzbetriebe? 

«Ich finde es schön, wie dankbar die Einsatzbetriebe für die Coopler sind. Für mich ist es normal, meinen Job zu machen, aber diese unglaubliche Dankbarkeit, die der Einsatzbetrieben einem zu spüren gibt, ist wirklich schön. Generell geht die Wertschätzung aus meiner Sicht auf dem Arbeitsmarkt leider etwas verloren, doch bei temporären Einsätzen ist diese fast immer da.»

Fachkräftemangel – ein omnipräsentes Thema

Fachkräftemangel – ein omnipräsentes Thema

Er ist in aller Munde und die Berichterstattung reisst nicht ab: Der Fachkräftemangel beherrscht die Köpfe von Personalern und UnternehmerInnen über viele Branchen hinweg.


Warum ist der Fachkräftemangel immer noch aktuell?


Die Gründe haben sich nur teilweise verändert: Der Bedarf von Personal, etwa an Flughäfen oder in der Event- und Gastronomiebranche, war nach dem Abschwellen der pandemischen Lage extrem hoch, denn: Die Unternehmen, welche die Zeit überstanden hatten, wurden quasi aus dem Winterschlaf mit den Erwartungen geweckt, ein Angebot wie vor der Pandemie zu liefern. Möglich ist dies jedoch bis heute vielerorts nicht.

Die Arbeitnehmenden hatten während des Stillstandes Zeit für ausgiebige Reflektion darüber, ob und wie tiefgreifend die Arbeit ihr Leben in Zukunft bestimmen soll. Die Bewegung, das Leben in den Mittelpunkt des Daseins zu stellen und nicht mehr die Arbeit, hat viele dazu veranlasst, sich aktiv für mehr Flexibilität einzusetzen und durch Temporärarbeit zu entscheiden, wann, wo und wie viel sie arbeiten möchten.


Ein weiterer Faktor ist die Lohnentwicklung in manchen Berufen


Die Reallöhne der Gastronomie in Deutschland und Österreich haben sich schneller erhöht als in der Schweiz, was ein Grund für die niedrigere Zuwanderung von Fachkräften sein kann – auch wenn Köche je nach Ausbildungslevel nun CHF 8.30 mehr pro Stunde verdienen als zu Jahresbeginn. Bereits im März publizierte Coople die Ergebnisse einer Befragung unter temporären Arbeitnehmenden im Gastgewerbe mit dem Ergebnis, dass nur rund ein Drittel überzeugt davon war, wieder in den alten Beruf zurückzukehren.

Unerwartete Ereignisse, wie der kurzfristige Bedarf eines Grossverteilers an 800 Mitarbeitenden für die Erfüllung neuer Sicherheitsauflagen zur Eindämmung des Coronavirus, oder ein Betrieb, bei dem plötzlich alle krank sind, (die NZZ berichtete jüngst darüber: David, Vonplon, 02.08.2022,) können erheblichen Schaden an unvorbereiteten Unternehmen hinterlassen. Ein Grund, warum diese zunehmend einen flexiblen Pool an Arbeitskräften direkt in die Personalplanung integrieren.


Welche Fachkräfte fehlen in der Schweiz?

Der Fachkräftemangel betrifft neben dem Handwerk und Berufen aus den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) ganz besonders die Logistik-Branche, Pflege- und Gesundheitsberufe, das Event- und Gastgewerbe sowie Flughafen-Berufe.

Coople geht als digitaler Personalverleih aktiv gegen den Fachkräftemangel vor, indem suchende Unternehmen mit qualifiziertem Personal hocheffizient verknüpft werden.

„Wir begegnen dem Fachkräftemangel, in dem wir mit unserem digitalen Ansatz, Arbeitnehmenden Flexibilität bieten, die sie konventionell nicht finden. Das bewegt viele qualifizierte Profile (z.B. im Gesundheitswesen) dazu, den Wiedereinstieg im Arbeitsmarkt zu wagen oder einer Branche treu zu bleiben. Wir erschliessen Segmente im Talentmarkt, die den Unternehmen häufig verschlossen bleiben”, erläutert Yves Schneuwly, Chief Commercial Officer von Coople.

Wer mehr über die Möglichkeit erfahren möchte, wie Coople einen riesigen Pool an temporären, externen Arbeitskräften schnell, transparent, zeit- und ortsunabhängig mit Unternehmen zusammenbringt, wird hier fündig.

Wir feiern 10-jähriges Jubiläum von Cooplerin Sandy

Wir feiern 10-jähriges Jubiläum von Cooplerin Sandy

Wir könnten nicht stolzer sein, die 10-jährigen Jubiläen unserer Coopler zu feiern. Wir gratulieren Sandy zu ihrem 10-jährigen Jubiläum bei Coople. Zu diesem Anlass haben wir mit Sandy gesprochen, um mit ihr über ihre Highlights der letzten 10 Jahre zu sprechen und inwiefern sie sich dank Coople weiterentwickeln konnte.


Wir stellen vor: Sandy

Seit ihrer Registration bei Coople im Jahr 2011 (damals noch Staff Finder), hat Sandy in vielen verschiedenen Branchen und Berufen gearbeitet. So zum Beispiel im Verkauf, in der Promotion, der Logistik und in der Gastronomie. Durch diese abwechslungsreichen Erfahrungen hat Sandy gelernt, offen für Neues zu sein und regelmässig neue Herausforderungen anzunehmen. Sandra ist bereits Favoritin von 27 Einsatzbetrieben und arbeitet noch heute regelmässig über Coople.

Warum hast du dich damals bei Coople registriert?

«Vor meiner Registration bei Coople habe ich diverse Promo-Jobs gemacht. Als ich dann auf der Gastro-Messe war, kam ich mit Staff Finder in Kontakt, habe mich dort registriert und es gleich ausprobiert. Solche Online-Portale waren damals gerade neu gewesen und das hat mir sehr gut gefallen.»


Was war dein erster Coople Job?

«Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht mehr sicher, aber ich glaube es war ein Einsatz für eine Parfüm Promotion.»

„Man lernt vor allem viele verschiedene Leute kennen und hat die Möglichkeit, viele verschiedene Jobs zu machen.“

Welche neuen Berufserfahrungen und Kenntnisse hast du durch Coople Jobs dazugewonnen? 

«Man lernt vor allem viele verschiedene Leute kennen und hat die Möglichkeit, viele verschiedene Jobs zu machen. Ausserdem habe ich gelernt, offen für neue Situationen zu werden und immer wieder neue Herausforderungen anzunehmen.»


Welche persönlichen oder beruflichen Ziele verfolgst du momentan?

«Ich möchte bei den Jobprofilen im Gastrobereich das Niveau «gelernt» haben, damit ich bei spannenden Events mitarbeiten kann.»


Welchen Rat würdest du neuen Cooplern geben, die sich gerade registriert haben? 

«Nicht aufgeben, auch wenn es am Anfang mehrere Absagen gibt. Man sollte sich immer wieder bewerben und dranbleiben. Ein guter Lebenslauf im Profil zu hinterlegen ist ebenfalls sehr wichtig.»

Was ist deine Lieblingserinnerung, wenn du an die letzten 10 Jahre mit Coople denkst? 

«Auf jeden Fall der Einsatz im Bürgenstock Hotel, bei dem ich als Osterei verkleidet war und Lindt Schokolade verteilte. Danach durfte ich sogar im Shop von Lindt so viel Schokolade mitnehmen, wie ich wollte – das war ein sehr tolles Erlebnis. Oder als ich am Slowup bei wunderschönem Wetter Gummibärchen verteilen durfte.»

Cooplerin Sandra B. bei einem Einsatz
Wir feiern 10-jähriges Jubiläum von Cooplerin Bettina

Wir feiern 10-jähriges Jubiläum von Cooplerin Bettina

Wir könnten nicht stolzer sein, die 10-jährigen Jubiläen unserer Coopler zu feiern. Wir haben mit unseren langjährigen Mitarbeitenden gesprochen, um mehr über ihre bisherigen Eindrücke mit flexibler Arbeit via Coople zu erfahren und euch ihre Tipps weiterzugeben.

Wir stellen vor: Bettina

Bettina hat sich 2011 als flexible Arbeitnehmerin registriert, als Coople noch Staff Finder hiess. Anfangs nahm sie vor allem Promo Jobs an, doch seither hat Bettina viele verschiedene Berufsfelder und Branchen getestet. So hat sie im Detailhandel Kleider verkauft, im Service und an Bars gearbeitet und auch bereits einen Einsatz in der Kinderbetreuung gemacht, bei dem sie mit den Kindern basteln konnte. Mittlerweile gehört Bettina bei 13 Unternehmen zur Favoritin und leistet regelmässig Einsätze über Coople.

Coopler Bettina bei einem Promo Einsatz

„Ich wollte mehr Freiheit haben, um selbst zu entscheiden, was für Jobs ich machen will. Das habe ich bei Coople gefunden.“

Warum hast du dich damals bei Coople registriert?

«Damals hiess es ja noch Staff Finder. Ich wollte mehr Freiheit haben, um selbst zu entscheiden, was für Jobs ich machen will. Das habe ich bei Coople gefunden. Ich habe viele Möglichkeiten bekommen in unterschiedliche Berufe zu schauen, die ich gar nicht gelernt habe und in denen ich keine Berufserfahrung mitbrachte. Das hat mich sehr interessiert und brachte mich im Berufsleben weiter. Das erste Mal habe ich wahrscheinlich durch Patchwork Promotion von Coople gehört. Sie arbeiteten damals schon mit Staff Finder zusammen und die Chefin dort, welche eine Kollegin von mir ist, kennt Viktor persönlich.»

Welche neuen Berufserfahrungen und Kenntnisse hast du durch Coople Jobs dazugewonnen?

«Ich durfte die Erfahrung machen mit Kindern zu arbeiten. Das hat mich so interessiert, dass ich mich in diesem Bereich dann auch weitergebildet habe. Etwas später bekam ich, ausserhalb von Coople, einen Nanny Job bei prominenten Leuten. Ich war bei dieser Familie an jeweils 3 Tagen die Woche als Tagesmutter angestellt – immer dann, wenn die Eltern ins Ausland mussten. Meine Referenzen von den Coople Jobs haben mir geholfen, diesen Job zu bekommen, da ich zusätzlich zu meiner Weiterbildung auch bereits Erfahrung vorweisen konnte.»


Welche persönlichen oder beruflichen Ziele verfolgst du momentan?

«Aktuell lebe ich zeitweise in der Schweiz und in Tunesien und die Coople Jobs unterstützen mich bei der Finanzierung meiner vielen Reisen. Wenn ich in Tunesien bin, plane ich immer im Voraus, wo ich arbeiten werde, wenn ich wieder in der Schweiz bin. Das geht mit der Coople Jobs App ohne Probleme. Ich kann mich von überall aus bewerben und so ideal planen. Mein berufliches wie auch privates Ziel ist es, vor allem Englisch zu lernen, damit ich mich in Tunesien besser verständigen kann und im Berufsleben ist es sicher auch hilfreich.»


Welchen Rat würdest du neuen Cooplern geben, die sich gerade registriert haben?

«Lustig, denn ich hatte wirklich letztens gerade einen Einsatz, bei dem wir Corona Zertifikate geprüft haben und etwa 4-5 Studenten dabei waren, die sich ganz frisch registriert hatten und nicht genau wussten, wie Coople funktioniert. Ich habe mir dann in der Pause Zeit genommen und ihnen folgende Tipps gegeben: «fügt am besten sofort 10 Jobprofile hinzu und ladet unbedingt euren Lebenslauf hoch. Ihr müsst euch zudem regelmässig in der Coople Jobs App einloggen und Jobs, die euch nicht passen auch ablehnen.» Sie dachten eben, wenn sie Jobs ablehnen würden, bekämen sie keine Anfragen mehr. Generell würde ich sagen, dass die jüngeren Generationen dazu neigen, zu schnell aufzugeben und es länger probieren sollten.»


Welche Botschaft hast du für Einsatzbetriebe?

«Es wäre schön, wenn die Verantwortlichen vor Ort immer informiert wären, dass Coopler kommen. Manchmal stehe ich da und niemand weiss, dass ich arbeiten komme. Das gibt keinen guten Eindruck. Nur weil ich schon so viel Erfahrung habe, weiss ich, was ich in solchen Situationen machen muss und wie ich mich durchfragen kann, damit ich schlussendlich da lande, wo ich arbeiten soll. Gerade neue Coopler kann das aber sehr verunsichern.

Ich finde auch den QR-Code zum Check-In & Check-Out sehr cool, aber leider gibt es viele Einsatzbetriebe, die das noch gar nicht oder nicht richtig anwenden.

Schön ist es aber immer wieder die grosse Dankbarkeit zu spüren, weil die Einsatzbetriebe selbst keine Zeit für die Aufgaben der Coopler haben. Die Mitarbeitenden und Chefs vor Ort sind sehr wertschätzend, das gibt einem ein gutes Gefühl. Ich begrüsse es auch, dass ich meist individuell und persönlich mitgestalten kann, wie ich meinen Job genau ausführe.»


Was ist deine Lieblingserinnerung, wenn du an die letzten 10 Jahre mit Coople denkst?

«Da gibt es einige. Der eindrücklichste Einsatz war aber wahrscheinlich am Open Air Gampel an der Bar arbeiten zu dürfen. Das war Wahnsinn, wie viel Bier wir da rausgelassen haben. Das Ambiente, die Musik und die Besucher waren einfach so toll und ein extrem cooles Erlebnis ein Teil von so einem Event sein zu dürfen. Es waren etwa 10’000 – 12’000 Leute auf dem Gelände! Abgesehen davon, gefallen mir die Promo Jobs immer sehr gut.»