
Inhaltsverzeichnis
Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für flexible Arbeitsmodelle statt klassischer Vollzeitstellen, gleichzeitig bleibt Unterbesetzung für viele Teams im Detailhandel operative Realität.
Die Coople Detailhandel-Umfrage 2026 zeigt, wie sich diese Entwicklungen im Schweizer Detailhandel konkret bemerkbar machen.
Für die Umfrage wurden 774 temporäre Arbeitskräfte aus dem Schweizer Detailhandel befragt, die über die Coople Plattform Einsätze absolviert haben.
Die Ergebnisse geben Einblick in die Realität moderner Detailhandel-Teams und zeigen, welche Rolle flexible Mitarbeitende heute im operativen Alltag spielen.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
Personelle Engpässe gehören für viele Filialen weiterhin zum Arbeitsalltag. Die Coople Detailhandel-Umfrage 2026 zeigt, wie häufig flexible Mitarbeitende unterbesetzte Teams im operativen Betrieb erleben.
57% der befragten Coopler geben an, dass sie häufig oder sehr häufig unterbesetzte Geschäfte erleben. Nur ein sehr kleiner Teil erlebt Unterbesetzung nie.

Besonders im Detailhandel sind personelle Engpässe unmittelbar im laufenden Betrieb spürbar. Fehlende Mitarbeitende wirken sich direkt auf Verkaufsfläche, Kundenerlebnis und Teamdynamik aus.
Gleichzeitig bleibt die operative Realität schwer planbar. Saisonale Peaks, Krankheitsausfälle, Ferienzeiten oder kurzfristige Nachfrageschwankungen führen dazu, dass klassische starre Personalkonzepte zunehmend an ihre Grenzen stossen.
Viele Unternehmen setzen deshalb zunehmend auf flexible Einsatzmodelle, um kurzfristige Personallücken schneller abzufedern.
Ein häufiges Vorurteil gegenüber temporären Mitarbeitenden lautet, dass sie lange Einarbeitungszeiten benötigen und nur begrenzt produktiv eingesetzt werden können.
Die Ergebnisse der Coople Detailhandel-Umfrage 2026 zeichnen jedoch ein deutlich anderes Bild:

Gerade für Detailhändler ist diese Geschwindigkeit entscheidend. Wenn Filialen kurzfristig Unterstützung benötigen, zählt nicht nur die Anzahl verfügbarer Arbeitskräfte, sondern vor allem, wie schnell sie tatsächlich einsatzfähig werden.
Die Umfrage zeigt auch hier klare Ergebnisse:
Viele flexible Mitarbeitende bringen bereits Erfahrung im Detailhandel mit und können operative Teams kurzfristig entlasten.
Mehr als drei Viertel der Befragten entscheiden sich bewusst gegen eine Vollzeitstelle.
Bemerkenswert ist dabei vor allem die Motivation dahinter. Die Entscheidung gegen eine Vollzeitstelle entsteht häufig nicht aus mangelnder Arbeitsbereitschaft, sondern aus veränderten Lebens- und Erwerbsmodellen.

Die wichtigsten Gründe:
Die Ergebnisse zeigen: Der Talentpool im Detailhandel wird vielfältiger. Flexible Mitarbeitende bringen unterschiedliche Hintergründe, Lebenssituationen und berufliche Erfahrungen mit.
Der verfügbare Talentpool im Retail besteht zunehmend aus:
Für Unternehmen verändert sich dadurch auch die Zusammensetzung des verfügbaren Talentpools.
Wer flexible Mitarbeitende gewinnen möchte, muss deshalb verstehen, dass diese Zielgruppen andere Erwartungen und Motivationen mitbringen als klassische Vollzeitprofile.
Die Ergebnisse zeigen, dass flexible Mitarbeitende im Detailhandel ihre Einsätze längst nicht mehr nur nach Verfügbarkeit auswählen. Neben dem Lohn (20%) und Distanz zum Arbeitsort (18%) spielen auch Arbeitsumfeld, Teamdynamik und Planbarkeit eine wichtige Rolle.

Besonders bemerkenswert ist die hohe Bedeutung von Betriebsklima und Teamdynamik (14%). Flexible Mitarbeitende bewerten diese Faktoren heute fast gleich wichtig wie flexible Arbeitszeiten.
Für Unternehmen im Detailhandel verändert sich damit nicht nur die Rekrutierung, sondern auch die Personalplanung. Flexible Teams lassen sich langfristig nur erfolgreich aufbauen, wenn neben kurzfristigem Personaleinsatz auch Themen wie Integration, Kommunikation und Planbarkeit berücksichtigt werden.
Gerade im Detailhandel, wo Schichtplanung und Einsatzplanung oft kurzfristig angepasst werden müssen, gewinnen gute Teamstrukturen zunehmend an Bedeutung. Flexible Arbeit wird damit nicht mehr nur über Verfügbarkeit definiert, sondern auch über die Qualität des Arbeitsumfelds.
Unternehmen konkurrieren heute nicht mehr nur mit anderen Detailhändlern um verfügbare Arbeitskräfte, sondern in einem insgesamt flexibleren Arbeitsmarkt. Wer flexible Mitarbeitende langfristig gewinnen und erfolgreich einsetzen möchte, muss deshalb stärker ganzheitlich denken, von der Einsatzplanung bis zur Teamkultur.
Die Ergebnisse zeigen gleichzeitig, dass viele flexible Mitarbeitende noch Unterschiede zwischen temporären und festen Teams wahrnehmen.
45% fühlen sich gleich behandelt wie Festangestellte.
Andere berichten dagegen von Einschränkungen:

Gerade im Detailhandel, wo Teamarbeit und schnelle Abstimmung zentral sind, kann mangelnde Integration direkte Auswirkungen auf Motivation, Produktivität und Mitarbeiterbindung haben.
Unternehmen, die flexible Mitarbeitende aktiv ins Team integrieren, schaffen bessere Voraussetzungen für Motivation, Zusammenarbeit und langfristige Einsatzbereitschaft.
Im Vergleich zur Coople Umfrage 2025 zeigt sich, dass flexible Arbeit im Detailhandel heute deutlich strategischer wahrgenommen wird als noch vor einem Jahr.
2025 standen vor allem Flexibilität und kurzfristige Einsatzbereitschaft im Fokus. Die aktuelle Umfrage zeigt dagegen, dass sich die Herausforderungen im Detailhandel zunehmend verschärfen und gleichzeitig die Erwartungen an flexible Arbeit verändern.
Besonders sichtbar wird das beim Thema Unterbesetzung. Während Personalmangel 2025 vielerorts noch als punktuelle Herausforderung wahrgenommen wurde, berichten 2026 deutlich mehr Befragte von regelmässig unterbesetzten Teams im Arbeitsalltag. Personelle Engpässe scheinen damit zunehmend strukturell statt nur kurzfristig aufzutreten.
Parallel dazu verändern sich auch die Erwartungen flexibler Mitarbeitender. Themen wie Teamkultur, Integration und Gleichbehandlung spielen 2026 eine deutlich grössere Rolle als noch im Vorjahr. Flexible Arbeit wird damit nicht mehr nur über Verfügbarkeit definiert, sondern zunehmend auch über Arbeitsumfeld und Zusammenarbeit.
Gleichzeitig zeigt sich, dass flexible Mitarbeitende im Detailhandel heute stärker als vollwertiger Bestandteil operativer Teams wahrgenommen werden. Unternehmen setzen flexible Teams zunehmend nicht mehr nur ein, um kurzfristige Ausfälle abzufedern, sondern um schneller auf schwankende Personalbedarfe reagieren zu können.
Die Entwicklung seit 2025 deutet damit auf einen grundlegenden Wandel hin: Flexible Teams entwickeln sich im Detailhandel zunehmend vom kurzfristigen Notfallinstrument zu einem festen Bestandteil moderner Personalplanung.
Die Ergebnisse der Coople Detailhandel-Umfrage 2026 zeigen, dass sich flexible Arbeit im Detailhandel zunehmend verändert.
Flexible Mitarbeitende werden nicht mehr nur eingesetzt, um kurzfristige Ausfälle zu überbrücken, sondern entwickeln sich vielerorts zu einem festen Bestandteil moderner Personaleinsatzplanung.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Unternehmen. Neben schneller Einsatzbereitschaft gewinnen auch Teamkultur, Integration und flexible Einsatzmodelle an Bedeutung.
Für Unternehmen wird damit entscheidend, wie flexibel Personaleinsatz künftig geplant und gesteuert werden kann.
Unternehmen, die flexible Mitarbeitende frühzeitig in operative Abläufe integrieren und als festen Bestandteil ihrer Personalplanung betrachten, können schneller auf saisonale Schwankungen, kurzfristige Ausfälle und veränderte Anforderungen im Arbeitsmarkt reagieren.
Sie möchten Ihre Personalplanung im Detailhandel flexibler gestalten? Erfahren Sie, wie Unternehmen flexible Teams strategisch einsetzen.

Was bedeutet Arbeit im Jahr 2025? Für immer mehr Menschen: Flexibilität statt starrer Pläne, Selbstbestimmung statt Taktvorgabe. Besonders im Detailhandel zeigt sich ein klarer Trend – über 80% der flexibel, temporär Beschäftigten möchten selbst bestimmen, wann und wie oft sie arbeiten. Ein Wunsch, der nicht nur ihre Lebensrealität widerspiegelt, sondern auch konkrete Vorteile für Unternehmen bringt. Doch wie gut funktioniert das Zusammenspiel zwischen Flexibilität und betrieblichem Bedarf wirklich? Und wie erleben die sogenannten Coopler ihren Arbeitsalltag? Eine Anfang März durchgeführte Umfrage unter 1’200 temporär Beschäftigten bietet spannende Einblicke – mit klaren Erwartungen, neuen Erkenntnissen und einem Blick auf das, was Unternehmen jetzt besser machen können. Flexibilität in der Einsatzhäufigkeit ist das A und O Über 81% der Coopler möchten selbst entscheiden, wie oft sie im Einsatz stehen. Das bedeutet für viele: nicht fix jede Woche arbeiten, sondern dann, wenn es passt – mal häufiger, mal seltener. Diese Form der Flexibilität schafft Luft zum Atmen, erleichtert die persönliche Planung und macht temporäre Arbeit für viele erst attraktiv. Gleichzeitig profitieren auch Unternehmen: Wenn Personal je nach Bedarf rasch zur Verfügung steht, lassen sich Spitzenzeiten leichter abfedern. Eine klassische Win-Win-Situation. Wenn’s brennt, sind Coopler zur Stelle 76% der Coopler erleben im Einsatzbetrieb gelegentlich Personalmangel – sei es durch Krankheit, kurzfristige Ausfälle oder saisonale Schwankungen. In solchen Situationen zeigt sich der wahre Wert flexibler Einsatzkräfte: schnell verfügbar, eingespielt und mit einem sicheren Gespür für das, was gebraucht wird. Mit einer flexiblen Personallösung gelingt es Unternehmen, solche Lücken gezielt zu schliessen – unkompliziert und zuverlässig. Sofort einsatzbereit: Warum Flexibilität nicht gleich Unerfahrenheit bedeutet Die grosse Mehrheit der Coopler fühlt sich gut auf ihre Einsätze vorbereitet. Temporär heisst hier nicht ohne Erfahrung – ganz im Gegenteil. Viele Arbeitskräfte bringen Routine mit, sind eigenverantwortlich und wissen genau, wie sie sich rasch in neue Teams und Abläufe einfinden. Der Mehrwert für Unternehmen? Neben flexibler Arbeitskraft auch frischer Blick, Anpassungsfähigkeit und echte Entlastung für das Stammpersonal. Hohe Zufriedenheit – aber Luft nach oben bei der Gleichbehandlung 88% der Befragten sind mit den Arbeitsbedingungen im Detailhandel e zufrieden. Doch bei einem Punkt zeigt sich noch Nachholbedarf: Nur 41% der Coopler fühlen sich gleich behandelt wie festangestellte Mitarbeitende. Das betrifft nicht nur formale Unterschiede, sondern auch emotionale Aspekte wie Integration ins Team, Feedback oder Zugang zu Informationen. Hier können Unternehmen mit kleinen Gesten viel erreichen – und langfristig stärkere, flexible Teams aufbauen. Fazit Die Umfrage zeigt: Flexible Arbeit ist nicht nur gefragt, sondern gelebter Alltag – für viele Coopler sogar die bevorzugte Form der Erwerbstätigkeit. Was sie dafür brauchen? Klarheit, Respekt und Gleichbehandlung. Unternehmen, die diese Werte ernst nehmen, sichern sich nicht nur einen verlässlichen Pool an motivierten Kräften – sie positionieren sich auch als moderne, attraktive Arbeitgeber. Coople unterstützt sie dabei: mit einer Plattform, die flexibel verbindet, menschlich denkt und technologisch vorausgeht. Auf der Suche nach flexiblen Jobs im Detailhandel? Ob du dir etwas dazuverdienen, mehr Abwechslung im Alltag oder eine bessere Work-Life-Balance suchst – mit der Coople Jobs App findest du flexible Stellen, die zu deinem Lebensstil passen. Bewirb dich direkt per Smartphone – jederzeit und überall. App herunterladen Sie suchen flexible Mitarbeitende für den Detailhandel? Coople unterstützt Sie dabei, schnell qualifiziertes und motiviertes Personal zu finden. Ob saisonale Spitzen, kurzfristige Ausfälle oder schwankende Nachfrage – mit unserer Plattform bauen Sie mühelos einen zuverlässigen Personalpool auf Abruf auf. Qualifiziertes Personal finden

Erfahren Sie, wie sich Coople von traditionellen Personaldienstleistern unterscheidet und warum digitale Plattformen mehr Transparenz und Kontrolle bieten.

Fachkräftemangel Schweiz: Warum fehlende Skills und schlechte Personaleinsatzplanung das eigentliche Problem sind und was Unternehmen jetzt ändern müssen.