«Specific Skills» erobern die Flex-Work-Welt

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Flexibel, digital, agil: Diese Schlagwörter hallen bereits seit Jahren durch die HR-Abteilungen, doch mit einem Tag Home-Office pro Woche oder einem Sabbatical sind diese Ziele noch lange nicht umgesetzt. Unternehmen müssen auf immer schneller eintretende Veränderungen reagieren, was nicht ohne Folgen fürs Personalmanagement bleibt. «Mitarbeiter auf Vorrat», die nur bei kurzfristig eintretenden Peaks zum Einsatz kommen, kann sich kein Unternehmen mehr leisten. Was heisst das für den «Arbeitsmarkt der Zukunft»?

Die Lösung liegt nahe: Um fit für den «Arbeitsmarkt der Zukunft» zu sein, brauchen Unternehmen flexible Mitarbeiter-Pools, welche spezifische Skills passgenau mitbringen. Die Coople (Schweiz) AG etablierte sich in diesem Geschäft seit 2009 zum verlässlichen Partner für zahlreiche Unternehmen und verzeichnete seither eine Wachstumsrate im dreistelligen Bereich. Als erste komplett digitale Personalverleihplattform weltweit bietet Coople eine Dienstleistung an, welche den «Arbeitsmarkt der Zukunft» erst möglich macht. Gründer und CEO Viktor Calabro verwirklichte seine Vision in doppelter Hinsicht. Der mehrfach ausgezeichnete Unternehmer startete seine Karriere in der IT-Branche. Schnell war für ihn klar, dass die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt nicht den modernen Entwicklungen entspricht. In seinem Buch «Flexible Workforce», welches er gemeinsam mit den Soziologen Martina Zolch und Marcel Oertig publizierte, analysiert er die Entwicklung ausführlich. So wie der Gründer Viktor Calabro ist auch die Coople (Schweiz) AG ein vielseitiges Unternehmen. Die inhouse IT- und Development-Abteilung entwickelte den Matching-Algorithmus sowie das gesamte Backend, mit dem Coople operiert. Daneben stellt das Unternehmen seinen Kunden aber auch Services wie Mitarbeiterschulungen, kompetenzversierte Rekrutierungen sowie einen täglichen Kundenservice zur Verfügung und übernimmt zudem die gesamte Administration wie Lohnzahlungs- und Abrechnungsprozesse oder die Prüfung der Arbeitsvoraussetzungen.

Aktuell verzeichnet das Unternehmen einen neuen Trend, welcher Anthony Vaslin, ehemaliger Chief Revenue Officer und Leiter Customer Operations bei ricardo.ch und seit Januar neuer Managing Director Switzerland bei der Coople (Schweiz) AG, wie folgt beschreibt: «Spannend ist die aktuelle Veränderung im Bereich Flex-Work: Zu den klassichen Temporärbranchen wie Gastronomie und Promotion, stossen neu auch Arbeitsbereiche im kaufmännischen Bereich, in der Administration, im Marketing, im Front und Back Office, sowie vielen anderen Bereichen, bei denen ganz spezifische Skills und oftmals ein relativ hohes Bildungsniveau verlangt werden. Für mich ist es extrem spannend, in dieser Umbruchsstimmung bei Coople einzusteigen. Dabei ist aber nicht die Meinung, von den «klassischen» Branchen Abstand zu nehmen, im Gegenteil, gerade die Performance in Gastronomie und Promotion ist nach wie vor sehr gut. Jedoch verzeichnen wir verstärkt eine Nachfrage in eingangs erwähnten Arbeitsbereichen, welche bisher eher weniger im Bereich Flex-Work vertreten waren.» Vaslin erlebte dabei gleich zu Beginn seines Amtsantritts ein treffendes Beispiel für diesen neuen Trend.

In Folge der Verwüstungen in Mitteleuropa, verursacht durch die Unwetter Burglind und Evi, wurden die Schweizer Versicherungsgesellschaften mit Schadensmeldungen überhäuft. Vorangegangene Senkungen im Personalbestand stellten dabei ein Risiko dar. Betroffene Unternehmen aus der Versicherungsbranche mussten daher extrem schnell handeln und wendeten sich an Coople. Coople arbeitet mit einem System aus «Jobprofilen», welches spezifische Skills identifizieren kann. Für diese Kunden konnte Coople so innert kürzester Zeit die benötigten Kompetenzen finden und rekrutieren. Die Versicherungsunternehmen können so den kurzfristig eingetretenen Peak ohne Einbussen für deren Kundschaft überstehen. Dieses Beispiel illustriert, dass Flex-Work, wenn es denn richtig angegangen wird, in jeder Branche funktionieren kann.

Coople, als Pionier in Sachen Flex-Work, wird den Bereich «Specific Skills» weiter ausbauen, damit auf dem «Arbeitsmarkt der Zukunft» Agilität und Flexibilität in allen Branchen gewährleistet sind.