So tickt der Coople Mitarbeiter

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Coople, der weltweit erste Marktplatz für flexible Arbeit, lancierte gemeinsam mit dem Institut für Personalmanagement und Organisation der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) eine Befragung unter den 100‘000 Coople Mitarbeitenden. Die Teilnehmenden der Studie hatten ein Durchschnittsalter von 26 Jahren. Die Ergebnisse geben Einblicke in die Arbeitsmotivation und Beweggründe für temporäre Einsätze.

In der Arbeitswelt zeichnen sich aufgrund der Digitalisierung von Unternehmen und Arbeitnehmern viele Trends ab. Arbeit bedeutet nicht mehr jeden Tag «9 to 5» im Büro: Laptops, Smartphones und moderne Softwarelösungen ermöglichen örtlich und zeitlich flexibles Arbeiten, sowie die Bildung von liquiden Teams auf Zeit. Bei Coople ist dies nicht Trend, sondern Businessmodell. Dank der digitalen Plattform finden Arbeitgeber und Arbeitnehmer jederzeit schnell zueinander. Ähnlich wie bei der Online-Partnervermittlung matchen Algorithmen die Wünsche beider Seiten. Die Organisation sowie Administration des Arbeitseinsatzes wird von A bis Z digital abgewickelt.

Win-Win auf dem Arbeitsmarkt
Doch was ist die Motivation dafür? Auf der Seite der Arbeitgeber ist der Fall klar: Sie bieten kurzfristige und kurzzeitige Jobs an, um so Spitzen zu überbrücken und gleichzeitig die Personalkosten im Griff zu halten. In Zeiten von Fachkräftemangel werden Mitarbeitende dort eingesetzt, wo gerade Not am Mann ist. Es muss heute kein Personal mehr auf Vorrat eingestellt werden, sondern Mitarbeitende werden flexibel, je nach Auftragssituation rekrutiert und arbeiten für verschiedene Arbeitgeber. Was die Beweggründe auf Seiten der Arbeitnehmenden sind, zeigt eine aktuelle Befragung von 1‘721 Arbeitnehmenden aus dem Coople Pool. 78% der Befragten geben an, freiwillig temporär zu arbeiten. Es sind also nicht äussere Faktoren, wie etwa Arbeitslosigkeit, warum man sich für dieses Arbeitsmodell entscheidet.

Flexibilität und Freiheit
Persönliche Beweggründe, wie das Bedürfnis nach Flexibilität (60%) und Abwechslung (53%), überzeugen viele davon, sich bei Coople anzumelden. 52% geben an, zumindest einen Teil ihres Pensums flexibel und eigenverantwortlich gestalten zu wollen. Sie bevorzugen eine Mischung aus einem sicheren Teilzeitjob und flexiblen Einsätzen. 16% von allen Befragten möchten ausschliesslich temporär arbeiten. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Bedürfnis nach Sicherheit auch innerhalb der Generation Y gross ist, man den Zeitpunkt der Arbeit jedoch gerne selber wählen möchte. Die Arbeitnehmenden möchten eine Beschäftigungsform, die zu ihrer aktuellen Lebenssituation passt. Weitere Beweggründe für flexible Arbeitsmodelle auf Arbeitnehmerseite sind:

  • Berufliche Erfahrungen sammeln. Für 22% trifft dies voll und ganz zu, für weitere 30% trifft dies ebenfalls eher zu.
  • Auch Einblicke in verschiedene Branchen und Berufsbilder erhalten,
  • oder der Nebenverdienst (für 48% trifft dies voll zu, für 30% eher) sind Anreize, um temporäre Einsätze zu leisten;
  • z.B. als Ergänzung zur bestehenden Fest- oder Teilzeitanstellung.

Die meisten Teilnehmenden, vor allem „U26“, sind Studenten oder haben eine Berufslehre erfolgreich abgeschlossen. Knapp 13% verfügen über einen Bachelor- oder Master-Abschluss. Der Frauenanteil beträgt 62%. Interessant ist auch die durchschnittliche Einsatzdauer: 20% der Einsätze dauern gerade mal zwischen einer und vier Stunden, 64% zwischen fünf und acht Stunden. 16% der Einsätze dauern länger als einen Arbeitstag und können bis zu einigen Wochen andauern.