Das Burnout ist ein Zustand körperlicher, geistiger und emotionaler Erschöpfung, der durch Überanstrengung und übermässigen und anhaltenden Stress verursacht wird. Zu den Anzeichen gehören häufiges Krank sein und verminderte Immunität, ständige Müdigkeit, Motivationsverlust und verminderte Leistungsfähigkeit. 

Leider ist es keineswegs ein seltenes Phänomen. Eine Studie ergab, dass die Burnout-Rate in der Schweiz rasch zunimmt, wobei die stressbedingten Arbeitsausfälle seit 2012 um 50% angestiegen sind. Die Schweizer Regierung stellte zudem fest, dass Stress und Burnout die Wirtschaft jährlich rund 10 Milliarden Franken(!) kosten. Darüber hinaus hat die Forschung auch gezeigt, dass ein Burnout nicht nur dein Wohlbefinden, dein Gehirn(!) und deine Leistungsfähigkeit beeinträchtigt, sondern sogar zur Belastung in Beziehungen führen kann. Aufgrund dieser vielfältigen Auswirkungen, die ein Burnout haben kann, sind Prävention und Behandlung von zentraler Bedeutung.

Anzeichen eines Burnouts

Burnouts und Depressionen haben sehr viele ähnliche Symptome, zu denen, unter anderen, vor allem folgende zählen:

  • Zunehmender Zynismus und eine eher negative Grundhaltung
  • Anhaltende Müdigkeit
  • Schlafentzug
  • Erhöhter Zucker- und/oder Alkoholkonsum
  • Verminderte Arbeitsqualität

Überwinden eines Burnouts

Nachfolgend haben wir eine Reihe von Tipps zusammengestellt, die du bei der Prävention und Überwindung von leichteren Fällen eines Burnouts anwenden kannst. In schwerwiegenderen Fällen raten wir unseren Cooplern, sich an geeignetere Unterstützungsquellen und Experten, wie z.B. Psychologen, Life Coachings oder örtlich praktizierende Ärzte zu wenden, um dir professionelle Unterstützung zu holen. Denk immer daran, dass du in deinem Kampf nicht alleine bist und dass du nicht im Stillen leiden musst!

1. Eine gesunde Work-Life-Balance

Wie unser Mantra schon sagt: arbeite, um zu leben, lebe nicht, um zu arbeiten! Im Leben geht es um so viel mehr als die 9-5 Routine (oder welche flexiblen Arbeitszeiten du dir als Coopler aussuchst). Setze deine Kreativität ein, investiere Zeit in deine Interessen und dein Sozialleben und stärke so deinen Anschluss an das Leben ausserhalb der Arbeit.

2. Zeit für dich

Viel Bewegung, ein auf dich abgestimmter, hochwertiger Schlafplan, nahrhafte Mahlzeiten und genug „Ich-Zeit“ – diese Punkte werden regelmässig als Behandlung von Stress und ähnlichen Beschwerden angepriesen und das aus gutem Grund. Eine starke Selbstbetreuungs-Routine wirkt auf den vielbeschäftigten Menschen von heute wahre Wunder. Nimm dir also bewusst jeden Tag Zeit, um dich von deiner Arbeit zu distanzieren und dich auf dich selbst und dein Wohlbefinden zu konzentrieren. 

3. Grenzen setzen

Wenn du die Kapazitätsgrenze dessen, was du in deinem persönlichen und beruflichen Leben stemmen kannst, erreicht hast, scheue dich nicht davor, Stellung zu beziehen und auch mal „Nein“ zu sagen. 

Wenn du dich an der Schwelle zum Burnout befindest, ist es immer eine gute Idee, einen Schritt zurückzutreten, um die Auslöser zu beurteilen. Arbeitest du zu viele lange Nächte? Sind deine sozialen Verpflichtungen, Fitnessziele und dein Privatleben neben deinen beruflichen Ambitionen vielleicht einfach etwas zu viel? Sobald du die Ursache kennst, kannst die Besserung beginnen.

Denk dran: Wenn du an einem Burnout leidest, gibt es Unterstützung von vielen Seiten, an die du dich wenden kannst, um dich beraten zu lassen. Wir empfehlen dir, deinen Hausarzt um Rat und notwendige Gesundheitseinschätzungen zu bitten. Unter der Nummer 143 erreichst du ausserdem die Beratungs-Helpline „Die dargebotene Hand“. Alternativ kannst du dich für weitere Unterstützung natürlich auch stets an unser Team wenden +41 44 554 50 00.

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