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Tschüss 2017: Starker Start ins neue Jahr!

Die Welt verändert ihr Gesicht stetig – da überrascht es nicht, dass auch die Arbeitswelt von Veränderung nicht verschont bleibt. Schlagworte wie Digitalisierung und Flexibilität kursieren schon seit einer Weile in Fachkreisen. Aber was genau sind die Folgen für Arbeitnehmer? Wir haben diese Fäden gedanklich mal weitergesponnen und die folgenden Trends für 2018 gefunden:

«Mehr Freiheit»

Selbstbestimmung und -verwirklichung wird seit der Generation Y grossgeschrieben und diese Änderung in der Gesellschaft wiederspiegelt sich auch in der Arbeitswelt. Dabei ist das 9-to-5-Modell ein ziemlicher Klotz am Bein. Seit einigen Jahren und nicht zuletzt wegen erheblichem Druck der Arbeitnehmerseite, sind Unternehmen nunmehr bereit, auch einige Teilzeitstellen anzubieten. Das reicht den meisten Arbeitnehmenden jedoch noch nicht. Der Trend für das kommende Jahr zeigt klar in die Richtung «Mehr Freiheit». Weg vom 9-to-5-Modell und hin zu einem Freelancer-Modell, wobei die Arbeitnehmenden ihre Arbeitseinsätze selbständig und flexibel planen können.

«Coaching statt Führung»

Mehr Freiheit hat auch Folgen für die Führung im Unternehmen. Während die Hierarchien noch vor nicht allzu langer Zeit sozusagen vertikal waren, wird dies durch die zunehmende Unabhängigkeit der Arbeitnehmenden aufgeweicht. Ein Chef ist nicht mehr ein unfehlbarer Regent, dem einfach blind gehorcht wird. Die Führungskräfte müssen heute andere Fähigkeiten mitbringen, sie müssen Sinn stiften können, motivieren und organisieren. Zudem müssen sie veränderungsbereit und flexibel sein, wobei ein unverzichtbarer Skill die Face-to-Face-Kommunikation bleibt. Dieser Trend wird im kommenden Jahr noch stärker zum Tragen kommen.

https://www.zhaw.ch/storage/psychologie/upload/iap/studie/IAP_STUDIE_2017_final.pdf

«Disziplin ist in»

Neue Anforderungen an die Führung verlangen aber auch nach neuen Skills bei den Arbeitnehmenden. Inhalte abarbeiten ohne nachzudenken war vorgestern. Arbeitnehmende müssen ein hohes Mass an Selbstdisziplin und -organisation mitbringen, um die Herausforderungen der Zukunft meistern zu können. Wer flexibel arbeiten will, muss die Übersicht behalten und auch ohne einen peitschenschwingenden Chef die geforderten Leistungen erbringen können. Der Trend: «Disziplin ist in».

«Zeit ist Geld»

Und zwar wörtlich. Ein starker Trend für 2018 geht in die Richtung «mehr Zeit». Arbeitnehmende wollen Freizeit und achten sehr auf ihre Work- Life-Balance. Dafür sind sie auch bereit, weniger Geld zu verdienen. Unbezahlter Urlaub und Sabbaticals sind bereits vielerorts etabliert. Neu werden jedoch alternative Entlohnungssysteme entstehen. Die Österreicher machen es vor: Seit 2013 können in der Elektroindustrie Arbeitszeitverkürzungen statt Lohn- oder Gehaltserhöhungen bezogen werden. Wir sind sicher, dass der Trend «Zeit ist Geld» im neuen Jahr auch in der Schweiz noch mehr zum Tragen kommen wird.

(Quelle: https://kurier.at/wirtschaft/elektroindustrie-neue-arbeitswelt-zeit-statt-geld/10.759.105 )

«Gesund ist cool»

Nicht nur bei der Ernährung wird auf die Gesundheit geachtet. Der Trend «Gesund ist cool» zieht nun auch in die Arbeitswelt ein. Joggen am Mittag statt auf Facebook surfen und selber kochen statt ein fettiges Poulet-Sandwich sind in vielen Büros bereits Alltag. Präventionskampagnen zur Reduktion von Stress erzielen bereits erste Ergebnisse. Genügend Freizeit, das Vermindern von Stresssituationen und Burn-out Prävention gehören zu einem modernen Arbeitsplatz und werden 2018 noch weiter ausgebaut werden. Zudem belegen Studien, dass eine flexible Arbeitsweise mit der Möglichkeit zu mehr Selbstbestimmung einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat.

(Quelle: https://www.zhaw.ch/storage/psychologie/upload/iap/studie/IAP_STUDIE_2017_final.pdf )

Ihr seht, «the coople way of working» entspricht voll und ganz den Trends fürs neue Jahr.
Wir freuen uns auf 2018 mit euch und sind gespannt, welche Veränderungen auf uns zukommen.

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